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Carolinas Nachrichten Nr 1/2005

 

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Freud und Leid

 

Die Worte "Freud und Leid zu teilen" sind ein fixer und wesentlicher Bestandteil jeder Burschungszeremonie. Sie charakterisieren einen der vielen Gegensätze die unser Leben erst interessant und lebenswert machen. Was wäre eine Welt ohne Berge und Täler, ein Jahr ohne Sommer und Winter? Wir könnten weder im Freien baden, noch Ski fahren und ein Tag wäre wie der andere.

Auch im Kirchenjahr finden wir solche Gegensätze, die das religiöse Geschehen betonen: Vor den kirchlichen Hochfesten Weihnachten und Ostern ist der Advent bzw. die Fastenzeit als Zeit der Besinnung und Umkehr gedacht. Nach diesen Zeiten, die zumindest früher für strenggläubige Menschen meist auch mit echten körperlichen Entbehrungen verbunden waren, muß die Feier der Geburt oder der Auferstehung Christi nicht nur wegen der an die kirchlichen Feste anschließenden Festessen, die damals sicher Seltenheitswert hatten, sehr eindrucksvoll gewesen sein. Und wie ist es heute?

Wir finden das ganze Jahr über ein gleichbleibendes Speisenangebot in den Supermärkten, da nicht nur Südfrüchte oder dergleichen importiert werden, sondern auch alle anderen Obst- und Gemüsesorten, die gerade irgendwo auf der Welt wachsen. Auf Grund der weltweiten Überproduktion an Nahrungsmitteln haben zumindest die Bewohner der "reichen" Länder ständig einen voll gedeckten Tisch und es fällt uns oft schon schwer, für die Feiertage noch etwas "Besonderes" aufzutischen.

Wer der jeweiligen Jahreszeit entfliehen will, kann sich zumindest im Urlaub ins Flugzeug setzen und auf die andere Hemisphäre oder zu entfernten Kontinenten reisen. So ist es ein leichtes der Winterkälte zu entkommen und Weihnachten unter tropischen Palmen zu verbringen. Daß diese Urlaubsfreude nicht immer ungetrübt ist, hat uns die Tsunami-Katastrophe in erschreckender Weise bewiesen. Für die einzelnen Betroffenen ist es aber sicher genauso schlimm, wenn sie Opfer eines Lawinenunglücks, eines Seilbahnabsturzes oder eines "schlichten" Autounfalls werden.

Gerade in Zeiten solcher Schicksalsschläge ist es für die Überlebenden wichtig, Menschen um sich zu haben, die ihnen im Leid beistehen. Diese Eigenschaft Freud und Leid zu teilen, zeichnet daher funktionierende soziologische Gemeinschaften, von der Ehe und Familie über Vereine bis zur Völkergemeinschaft aus. Und was hat das mit Carolina zu tun?

Auch wenn wir Gott sei Dank von den oben genannten Katastrophen nicht unmittelbar betroffen waren, gab es für uns Anlaß zu Freude und Leid. Das abgelaufene Wintersemester war von einigen hervorragenden Veranstaltungen geprägt, doch es endete mit dem Ableben eines allseits geschätzten Bundesbruders. Dies führt uns die Vergänglichkeit des irdischen Lebens wieder einmal vor Augen und kann uns vielleicht helfen, uns auf die wahren Werte des Lebens zu konzentrieren.

Raffael, Phil-x

 

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Hilfsaktion für das Kinderspital No.1 von Czernowitz (Ukraine)
Von einer privaten Initiative zu einem Meilenstein im Gesundheitswesen der Bukowina

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Wie bereits mehrfach berichtet, betreiben einige Freunde in Wien und Brüssel (u.a. Bb Marius, Js und Bb Silesius) seit dem Jahre 1998 (erster Aufruf zu Weihnachten 1998) das Hilfsprojekt "Medical Aid for Czernowitz". Im Laufe der bisher 6 Jahre konnten Medikamente, Nahrungs- und Diätprodukte im Gesamtwert von ca. 1,5 Millionen Euro und medizinisch-technische Geräte (z.B. EKG, Endoskope, OP-Tische und Brutkästen) sowie technische Apparate (z.B. Kühlschränke, Waschmaschinen, Computer, Wasseraufbereitungsanlagen und Elektroherde) im Wert von ca. 500.000,- Euro in die Ukraine geliefert werden. Für die Renovierung des undichten Daches des Kinderspitals in Czernowitz wurden von Privatpersonen, Institutionen und Firmen in Österreich in den Jahren 2003 und 2004 weitere 20.000,- Euro gesammelt und den verantwortlichen Personen in Czernowitz für die Finanzierung der Arbeiten durch ein lokales Dachdeckerunternehmen zur Verfügung gestellt.

Bericht zu unsere letzte Reise nach Czernowitz im Jahr 2004:

Im September 2004 reiste wieder eine Delegation der Organisatoren und Helfer dieses humanen Projektes nach Czernowitz, um sich von der aktuellen Lage ein Bild zu machen. Von den überaus erfreulichen "Highlights" dieses Besuches darf ich wie folgt berichten:

Im Rahmen eines Empfangs beim Minister für Gesundheitswesen der Bukowina, wurden wir mit Ehrendiplomen der Bukowinischen Regionalregierung ausgezeichnet. Bei den anschließenden Besprechungen erfuhren wir, daß durch unsere Hilfsaktion für das Kinderspital No.1 in Czernowitz das Gesundheitswesen der Bukowina riesige Fortschritte hinsichtlich Patientenuntersuchung und -behandlung gemacht hat. Die Regionalregierung hat daher beschlossen ein völlig neues Gebäude für eine Ambulanz im Kinderspital No. 1 zu bauen. Gleichzeitig wird das "alte Kinderspital" (versehen mit "unserem" neuen Dach) im Innenbereich generalsaniert. Beide Bauprojekte sollen im Sommer 2008 abgeschlossen sein, dann nämlich feiert das Kinderspital No.1 den "100. Geburtstag".

Bei der offiziellen Übergabe des 2. Teilbetrages (Euro 10.000,-) für die Dachrenovierung, im Rathaus, wurde uns berichtet, daß durch die Spende von 2 Endoskopen mit "state-of-art"-Zubehör durch unsere Hilfsprojektgruppen in Brüssel und Wien an das Kinderspital dort nun eine Schwerpunktabteilung "Endoskopie" für die gesamte Bukowina entstanden ist.

Der Besuch "unseres" Kinderspitals No.1 war diesmal von 2 Hauptaufgaben geprägt, nämlich der Überprüfung des Fortschritts der Dachrenovierungs-arbeiten und der Dokumentation der Funktionstüchtigkeiten der gespendeten medizinischen und technischen Geräte sowie der Einrichtungsgegenstände. Es war uns eine richtige Freude das Kinderspital in einem so erbaulichen Zustand vorzufinden: die Dacharbeiten gehen hurtig voran, die Innen- und Aussenwände sind frisch gestrichen, die Böden und Fenster geputzt, der muffige Spitalsgeruch der letzten Jahre ist einem frischen Duft gewichen, die Betten neu überzogen und alle Gerätschaften funktionieren einwandfrei!!!

Weiters wurde die Kooperation der Staatlichen Medizinischen Akademie der Bukowina und der Medizinischen Universität Wien intensiviert.

Es kann somit von einem außerordentlich erfolgreichen und freudigen Besuch in der Bukowina gesprochen werden, der noch durch eine groß angelegte Renovierungstätigkeit in der Stadt Czernowitz gekennzeichnet war, da Mitte November 2004 die vielen Feierlichkeiten zu "600 Jahre Stadterhebung Czernowitz" anstanden.

Aktuelle Informationen zur Hilfsaktion "Medical Aid for Chernovtsy" in Wien:

Die Erträge von einigen, privaten Spendenaktionen werden heuer ausnahmslos zum Anlauf von LeukeranTM verwendet, wobei das Spendenkonto von Mag.Ing. Rudolf Hackauf bei der BAWAG (BLZ: 14.000) mit Nummer 02010-049-094 weiterhin zur Verfügung steht.

Abschließend möchte ich mich bei allen Personen sehr herzlich bedanken, die diese humane Aktion für das Kinderspital No.1 in Czernowitz in irgendeiner Form unterstützt haben!!! Ich glaube dieser Bericht gibt jedem Spender und Helfer die Genugtuung an einem überaus erfolgreichen Hilfsprojekt mitgewirkt zu haben.

Silesius

 

Ich find' es ja gut, daß meine Bundesbrüder für
unsere Budenrenovierung spenden,
aber auch wichtig, daß sie unsere
"Nachbarn" in Not unterstützen ...

 

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Kartengrüße

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Auch diesmal sind wieder einige Kartengrüße von Urlaubs- und „Dienst"-Reisen bei Carolina eingelangt. Den Schreibern sei herzlich gedankt:

  • Bb Pythagoras schrieb uns von seinem Hilfseinsatz auf Sri Lanka

 

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In Memoriam...

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Am Aschermittwoch, dem 9. Februar 2005, wurde unser Ehrenphilister Dr. Paul Weiser v. Mond im 70. Lebensjahr plötzlich und unerwartet von Gott unserem Herrn zu sich berufen.

Das Begräbnis fand am Donnerstag, den 17. Februar auf dem Döblinger Friedhof statt. Nach couleurstudentischem Brauch wird für unseren toten Bundesbruders am Freitag, den 25. Februar um 20 Uhr s.t., auf der Bude seiner Urverbindung, e.v. K.Ö.St.V. Ostaricia (Wien 8, Alserstraße 25), eine Trauerkneipe geschlagen. Davor feiern wir um 19.15 Uhr in der Pfarre Alservorstadt eine Seelenmesse für unseren verstorbenen Bundesbruder.

AH Mond war von 1999 bis 2002 Philistersenior Carolinae und hat bis zuletzt als Corporationsdelegierter unsere Interessen bei den Bundesconventen vertreten. Er war auch Vorsitzender unseres Verbindungsgerichts und hat regelmäßig an unseren Veranstaltungen teilgenomen. Das Foto wurde anläßlich der Weihnachtskneipe im Dezember 2004 aufgenommen.

Fiducit toter Bruder!

 

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Carolinen-Gruppenfoto

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Anläßlich des Seligsprechungskommerses waren rund die Hälfte aller Carolinen - einschließlich unseres Obersten Bandinhabers Karl von Habsburg-Lothringen v. Pan - gleichzeitig anwesend. Diese Gelegenheit wurde natürlich zu einem Gruppenbild genutzt, welches von Archimedes bearbeitet und mit der Carolinenfahne und dem Bild Kaiser Karls ergänzt wurde. Ein Ausdruck dieses Gruppenbildes im Format A4 kann jederzeit bei Veranstaltungen auf der Bude besichtigt werden, für eine Abbildung im CarotAs ist es leider zu groß. Das Bild ist auch gegen eine Mindestspende von 3 Euro erhältlich. Bestellungen an: seitenbastler@gmx.at .

 

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Carolinen-Wein

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Der Ursprung der Aktion liegt in Eisenstadt, in Klein Höflein. Dort betreibt Kb Ing. Arnold Hebenstreit v. Vitus (RNK) mit seinen Eltern einen Weinbaubetrieb mit moderner Betriebsführung, ist er doch Absolvent der Höheren Bundeslehranstalt und Amt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg!

Mit DDr.cer. Brutus befreundet, gab er diesem Weine zur Verkostung beim AHChC mit, der diese mit der Höchstnote qualifizierte! Tieferer Sinn war nicht "Trunksucht", sondern festzustellen, ob diese Weine zu den besonderen Anlässen "Budenkauf" und "Seligsprechung" mit zusätzlichen Etiketten versehen, bei den Bundes- und Kartellschwestern und -brüdern Anklang finden werden. Und sie fanden diesen in erstaunlichem Ausmaß!

Daher können direkt auf der Bude oder per E-Mail an: ca-2x@gmx.at folgende Sortenweine mit Spezialetiketten bezogen werden:

Carolinas Budenwein (1 Liter - Flasche): Welschriesling, Müller Thurgau, Blaufränkisch

Seligsprechungswein (0,75 l - Bouteille): Riesling, Weißburgunder, St. Laurent, Zweigelt

Jede Flasche kostet nur 5 Euro und eignet sich hervorragend sowohl als Geschenk als auch zum Selbertrinken! Beim hohen Phil-xxxx sind übrigens auch Geschenkgutscheine erhältlich. Und schließlich gibt es noch den guten Zweck: Der Erlös kommt unserer Budenrenovierung zugute!!

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