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Carolinas Nachrichten Nr 1/2009

 

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Vor einigen Wochen war das Thema „Wachkoma“ in allen Medien zu finden. Ausgelöst durch den tragischen Fall einer italienischen Frau, die sich seit 17 (siebzehn!) Jahren in diesem hoffnungslosen Zustand befand und deren künstliche Ernährung auf Beschluß des Parlaments eingestellt wurde.

Für mich persönlich ist das Wachkoma die furchtbarste vorstellbare Erkrankung. Es muss ebenso schrecklich sein völlig bewegungs- und bewußtlos von Maschinen künstlich am Leben erhalten zu werden, wie als Angehöriger oder Verantwortlicher über das Weiterleben einer betroffenen, womöglich nahestehenden Person zu entscheiden.

Was hat das alles mit unser Verbindung zu tun?

Im engeren Sinn Gott sei Dank gar nichts. Doch im übertragenen und weniger dramatischen Sinn, leider sehr viel. Seit etlichen Jahren ist ein unermüdlicher AH-ChC die „Maschine“, die versucht das Verbindungsleben aufrecht zu erhalten. Die „Operation“ Budenkauf und -sanierung war als wesentlicher Beitrag zu einer Genesung des „Patienten“ Carolina gedacht. Eine Handvoll Bundesbrüder sind die „Nahrung“ die den Verein mit der lebensnotwendigen Energie versorgt. Doch reicht das aus?

Wenn weiterhin rund 80% der Mitglieder die Bemühungen der Chargen nur sehr sporadisch oder gar nicht unterstützen, besteht die dringende Gefahr, daß eine Abschaltung der Maschine bei der nächsten Wahl in zwei Jahren bevorsteht. Warum ich dann jetzt schon darauf hinweise? Weil ich davon überzeugt bin, daß es für eine Reanimation der Verbindung oder gar für eine Reaktivierung der Aktivitas noch nicht zu spät ist! Doch genau dazu benötigen wir DEINEN Beitrag in Form deiner Beteiligung an unseren Aktivitäten. Der AH-ChC hat sich auch für das kommende Semester eine Reihe von - wie wir meinen - attraktiven Veranstaltungen einfallen lassen, die einen Besuch lohnen. Auch die verstärkte Zusammenarbeit mit unserer Schwesterverbindung K.Ö.M.L. Tegetthoff hat sich in den letzten Semestern, insbesondere bei Kneipen, für beide Seiten bewährt und wird deshalb fortgesetzt.

Laß auch DU uns bitte nicht im Stich, damit unsere Gemeinschaft noch lange und aktiv weiterlebt !


Dr.cer. Raffael, Phil-x

Ich trinke jetzt auf die Lebensfreundschaft.
Auf der Bude schmeckt das Bier viel besser
als allein zu Hause. Komm und trink mit !


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In den Rückspiegel ...
 ...blicken Archimedes und Raffael

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Couleurheuriger, 6. Juli 2008

20 Jahre sind bereits vergangen, seit Carolina die Patronanz über das Kaiser Franz Josef-Jubiläumsdenkmal
in Kierling übernommen hat. Daran erinnerten einige Bundesbrüder unter der Leitung von DDr.cer. Brutus mit der Niederlegung eines Gestecks, das mit einer Verbindungsschleife versehen war. Anschließend ging es zum traditionellen Couleurheurigen, der wie jedes Jahr am ersten Sonntag in den Sommerferien bei Brutus und Elektra
stattfand.

Semesterantrittskneipe, 7. Oktober 2008
Dank der stattlichen Abordnung von acht Kartellschwestern e.v. Elisabethina und weiteren zehn Teilnehmern,
die großteils in deren Schlepptau auf unsere Bude kamen, war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Nach einem extrem kurzen Officium (nur vier Lieder, ca. eine Stunde Dauer) wurde ein BIERSTAAT ausgerufen, der von einer Koalition aus BLAU-(schwarz-golden)EN und (schwarz-gold)-GRÜNEN geführt wurde. Die diversen ROTEN waren eindeutig in der Minderzahl. Nach der Proklamation der Parteiprogramme, dem Absingen der Fraktionshymnen und einigen Abstimmungen, endete die Legislaturperiode des Bierstaates nach etwa zwei Stunden wegen eines
Koalitionsbruches und dem Ende unserer Biervorräte. Es war die unterhaltsamste und kurzweiligste Veranstaltung, die wir seit langen hatten!

Stiftungsfest, 25. Oktober 2008
Zum 72. Stiftungsfest trafen wir einander auf der Bude. Es war ein fröhlicher und gemütlicher Abend, obwohl die Zahl der feierenden Carolinen wegen Erkrankungen und Reisen eher gering war. Der Höhepunkt des Festes war die Verleihung des 50-Semester Jubelbandes an Bb Augustus. Er wurde von seinem Leibfuchsen Dietrich von Bern in der Laudatio entsprechend gewürdigt.

Lichtbildervortrag über Kappadokien,
18. November 2008
Elektra und DDr.cer. Brutus berichteten uns von ihrer Türkeireise im Mai 2008. Kulinarisch wurden wir von Elektra durch einen leckeren Eintopf aus Lammfleisch, Reis, Rosinen, Sonnenblumenkernen und vielen weiteren leckeren Zutaten auf das Reiseland Türkei eingestimmt. Anschließend wurden uns die eindrucksvollen Bilder dieser Landschaft mit modernen Projektionsmitteln näher gebracht.

Ausgehend von Antalya am Mittelmeer ging die Fahrt über Perge, der bekannten römischen Ruinenstadt, nach Kappadokien. Die Geschichte dieser Region begann, nachdem vor Millionen Jahren Lava und Asche aus den Vulkanen Erciyes und Hasan erkaltet waren. Siedlungsgebiete des Menschen sind schon aus dem Neolithikum (ca. 5.000 – 2.000 v.Chr.) bekannt. Besonders beeindruckend waren die Bilder von der Ballonfahrt über die pittoreske „Ausräumungslandschaft von Kappadokien“ mit ihren in eigenartigen Formen erodierten Tufftürmen,
welche uber Hunderte von Jahren durch Wind und Wasser geschaffen wurden. Die Menschen machten sich das weiche Gestein zunutze, um Wohnungen, Lager und Kultstätten zu graben.

Wie es der Zufall wollte, trafen Brutus und Elektra auf ihrer Reise auch Bundespräsident Fischer, der zu einem Staatsbesuch in der Türkei weilte.

Krambamulikneipe, mit K.Ö.M.L. Tegetthoff,
5. Dezember 2008
Carolina fand sich bei ihrer Schwesterverbindung Tegetthoff ein, um sich gemeinsam am Krambambuli zu laben. Vorher gab es jedoch in der Kneipe für Tegetthoff das frohe Ereignis einer Rezeption zu feiern! Die Rezeptionsrede für Herodot - und das ist ungewöhnlich - hielt (geradenoch) Krassfuchs Bercelius. Die Rezeption selbst nahm selbstverständlich der hohen FM Janus vor.

Im Inoffizium wurde von Magister Krambambuli Dr.cer. Raffael die Macht übernommen, wobei er den hohen Senior Tizian zum Regierungschef ernannte. Hagen fungierte als Ignifer, Archimedes als Princeps Pincernarum. Nachdem der Zuckerhut in den Trank geschmolzen war und der Princeps Pincernarum mit seinem „est, est, est“ die Güte des
Trankes bestätigte, konnte sich die Corona endlich am Schnapskrambambuli laben. Der war noch stark genug, um die Flamme von Glas zu Glas weitergeben zu können. So leuchteten dann auf dem Tisch die bläulichen Flämmchen in allen Gläsern.

Im Inoffizium fand noch die Branderung von Kf Bercelius statt, der seine Sangesfreudigkeit bestens unter Beweis stellte. Über den Zutaten des Brandergetränks, das der Kanditat mit Todesverachtung hinunterstürzte, sei der Mantel des Schweigens gebreitet . Trotz des Trankes konnte Bercelius einige Fragen der Corona richtig beantworten, so dass nicht nur er geschwärzt wurde.

Wieder einmal zeigte sich, dass sich im Souterain der Blechturmgasse vortreffliche couluerstudentische Feste feiern lassen.

Weihnachtskneipe, 16. Dezember 2008
Alle Jahre wieder ist der Advent die kürzeste Zeit des Jahres, vorallem auch wegen der gehäuft auftretenden
Weihnachtsfeiern. Eine derartige war diesmal auch der Grund, daß der Philistersenior selbst verhindert war, weshalb die Kneipe in bewährter weise von Philisterconsenior Archimedes geschlagen wurde. Bei Glühwein und Keksen fanden sich neben den üblichen Fixstartern auch einige seltener gesehene Bundesbrüder auf der Bude ein. Zum Abschluß des Offiziums wurden die Anwesenden in gemütlicher Runde mit besinnlichen und heiteren
Texten auf das bevorstehende Weihnachtsfest eingestimmt.

AC Networking: „Wissenswertes über die Schlaraffia“,
13. Eismond anno Uhui 150

Kb Dr. Ernst Grossmann v. Septimus (AUP) erzählte uns, daß die Schlaraffia, die 1859 in Prag gegründet wurde, eine weltweite, deutschsprachige (Männer-)Vereinigung zur Pflege von Freundschaft, Kunst und Humor ist. Die Mitglieder der einzelnen „Reyche“ (Vereine) treffen einander vorwiegend während des Winterhalbjahres in ihren
„Burgen“ genannten Vereinslokalen zu sogenannten „Sippungen“. Diese Zusammenkünfte, bei denen üblicherweise von den Teilnehmern auch kulturelle Beiträge dargeboten werden, laufen nach genauen Regeln ab, die im „Schlaraffen-Spiegel“ niedergeschrieben sind. Sie unterhalten sich in „Schlaraffenlatein“, das grundsätzlich auf der deutschen Sprache basiert, aber zahlreiche, teils antiquierte Ausdrücke enthält, welche das mittelalterliche
Ambiente hervorheben sollen. Der Inbegriff von schlaraffischer Weisheit, Humor und Tugend ist der Uhu. Die Zeitrechnung der Schlaraffen beginnt mit deren Gründungsjahr. Kb Septimus hat der kleinen, aber sehr interessierten Corona einen guten Einblick in die Welt der Schlaraffia verschafft, wofür ihm herzlich gedankt sei.

Semesterschlußkneipe, 27. Jänner 2009
Gemeinsam mit unserer „Mutter“, einer verehrlichen K.Ö.L. Maximiliana und unserer „Schwester“ K.Ö.M.L. Tegetthoff schlugen wir die Kneipe zum Abschluß des Wintersemesters 2008/09. Oder genauer gesagt: Dr.cer. Raffael ließ die Senioren dieser beiden Verbindungen auch für uns die Kneipe schlagen, damit er selbst wieder einmal von der Corona aus teilnehmen konnte. Die Veranstaltung war dank zahlreicher Gäste überaus gut besucht und das Präsidium überraschte mit einigen selten im Offizium gesungenen Liedern. Das Inoffizium wurde
in die Hände einiger Fuchsen gelegt, die ihre Sache dem vernehmen nach nicht schlecht gemacht haben. Die Autoren dieser Zeilen konnten der Fuchsenherrlichkeit jedoch leider nicht bis zu deren Ende beiwohnen.

Kartengrüße

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Wir freuen uns, daß einige treue Seelen auch in der Ferne an uns denken:

t Amor und Freya sandten uns eine griechische „Venus“ aus Zypern,
t DDr.cer Brutus und Elektra bereiteten auf Malta ihren nächsten Lichtbildervortrag vor.