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Carolinas Nachrichten Nr 2/2001

Renovierung der König Karl Kapelle beschlossen!

Wie bereits in der vorigen Ausgabe unseres CaroAs berichtet wurde, hat e.v. K.Ö.L. Starhemberg die Initiative zur Sanierung der Gedächtniskapelle ergriffen, die an den ersten Restaurationsversuch durch Kaiser (in Ungarn König) Karl erinnert. Diese wurde nahe bei Cirák-Dénesfa (in Ungarn, ca. 45 km südöstlich von Ödenburg) mitten in einem Feld an jener Stelle errichtet, wo 1921 das Flugzeug Kaiser Karls, aus der Schweiz kommend, landete. Nachdem in Vorgesprächen mit einigen Bundesbrüdern Starhembergs geklärt wurde, daß eine Beteiligung seitens Carolina an dieser Aktion - welche der Förderung des Andenkens an unseren Namespatron dient - willkommen geheißen wird, hat der hohe Cumulativ-Convent Carolinae beschlossen, daß wir uns mit einem wesentlichen Beitrag an den mit ca. 150.000,- ATS veranschlagten Kosten der Renovierung und Wiedereinweihung beteiligen. Daher ersuche ich insbesondere alle Carolinen, dieses Projekt mit einer großzügigen Spende zu unterstützen, sofern dies nicht schon aufgrund unsere letzten Aussendung geschehen ist. Bei dieser Gelegenheit möchte ich gleich darauf hinweisen, daß einem Teil dieser Ausgabe aus technischen Gründen kein Zahlschein beiliegt. Ich hoffe, daß dies der Spendenfreudigkeit unserer Gönner und Bundesbrüder keinen Abbruch tut. Damit jeder Zahlungswillige ungehindert seinen Bedürfnissen nachkommen kann, sei hier auf unsere Kontonummer hingewiesen: Erste Bank, BLZ 20111, Konto 303-69673, lautend auf Mag. Peklo VK Carolina. .


3. Hilfsaktion für das Kinderkrankenhaus in Czernowitz

1999 war es etwa der Wert eines Mittelklassewagens, 2000 der eines Einfamilienhauses und 2001 entsprach der Hilfstransport für die Kinderklinik Czernowitz (dem ehemaligen Moses und Chana S. Fischer'schen Kinderkrankenhaus) in der Ukraine - bestehend aus drei LKW - bereits dem Wert einer schönen Villa in Tirol oder Salzburg, so charakterisierte Univ.Prof. Dr. Wilhelm Fleischhacker vom pharmazeutischen Institut der Universität Wien die jüngste private Hilfeleistung, organisiert von zwei Freunden.

Hier soll nun zuallererst der Dank an die vielen hundert Spender - große wie kleine, Firmen wie private - ausgedrückt werden, ohne deren Hilfe wir hilflos wären!

Beeindruckend war in Czernowitz zu sehen, was bereits die Hilfstransporte der beiden Vorjahre bewirkt haben. So konnte die Klinik ihre Behandlungskapazität um etwa 400% steigern und ebenso die Qualität, was sich mittlerweile darin niedergeschlagen hat, daß dieses Kinderkrankenhaus als Universitätsklinik anerkannt wurde und dort zwei Lehrstühle, einer für allgemeine Pädeatrie und einer für Kinderchirurgie, eingerichtet wurden. Immer wieder wurde von Ärzten und Pflegern betont, wie sehr ihnen die Hilfe aus Österreich Mut macht, sie anspornt ihr Bestes zu geben und ihnen auch den Rücken stärkt gegenüber den lokalen und staatlichen Behörden.

Die Stadt Czernowitz, die Medizinische Akademie der Bukowina und das Krankenhaus selbst haben in herzlicher und bewegender Form für die Hilfe gedankt und dies besonders durch die Verleihung der Würde eines Honorarprofessors und Ehrendoktors an Rudolf Hackauf zum Ausdruck gebracht - eine Auszeichnung, die zwar nur einer Person zukommen konnte, die aber doch wohl alle Helfer und Spender gemeint hat. Ihnen allen darf gesagt werden, daß ihre Spende ankommt und sich in Czernowitz vervielfacht. Hier darf auch vermerkt werden, daß sich die Spesen für dieses Hilfsprojekt in der Größenordnung von unter einem halben Prozent bewegen. Das geht nur, wenn man in jeder Hinsicht auch selbst anpackt, ein derartiges Hilfsprojekt wie für das Czernowitzer Kinderkrankenhaus ist eine Sache des Herzens, des Hirns und der Hände.

 

Mit von der Partie in unser ehemaliges Kronland war auch DDr. cer Brutus, der eine umfangreiche Dia-Dokumentation anlegte. Zu Beginn des Herbstprogrammes wird er - voraussichtlich im Rahmen des CZB und mit den Verbindungen und Freunden von Czernowitz - einen großen Bericht über das Unternehmen bringen, das einerseits für die Kinder von Czernowitz eine wichtige Hilfe, andererseits mit vielen unvorhersehbaren Problemen begleitet war. Man darf neugierig sein!

Marius

In den Rückspiegel ..
... blickt Archimedes

Zu Ende des letzten Wintersemesters hatten wir die traurige Pflicht, uns von unserem AH Paracelsus zu verabschieden. Leider fanden nur wenige Bundesbrüder den Weg zum Requiem in der Heimatpfarre unseres Bundesbruders in Mauer. Hingegen war die Trauerkneipe gut besucht und ein würdiger Rahmen für das Gedenken an Paracelsus.

In den Semesterferien durften wir uns wieder freudigeren Dingen widmen. Am Faschingsdienstag fand der bereits traditionelle Heringsschmaus statt. Er wurde von den Verbindungen des CZB (Tegetthoff, Elisabethina, Carolina) ausgerichtet. Neben den kulinarischen Köstlichkeiten gab es auch ein spezielles Heringsschmaus-Bier. Derart gestärkt verbrachten die "Schmauser" die letzten Stunden des Faschings in froher Gesellschaft.

Bb GR a.D. DDr. cer. Brutus führte eine interessierte Gruppe von Bundesbrüdern in die Geheimnisse der Niederösterreichischen Gemeindeordnung und der Aufgaben eines Gemeinderates ein. Es ist erstaunlich, mit welch umfangreichen Materien sich die heutigen Kommunalpolitiker beschäftigen müssen. Brutus konnte viele der gestellten Fragen zur Zufriedenheit der Anwesnden beantworten. Offen blieb nur, warum sich überhaupt noch jemand findet, der als Gemeinderat tätig wird....

Eine kleine, aber feine Kneipcorona fand sich zur Antrittskneipe ein. Weil es bereits vor dem Einzug des Kneippräsidiums an der Bar so gemütlich war, wurde kurzer Hand der Comment um die Bestimmungen für eine "Barkneipe" erweitert. So wurde z.B. aus Platzgründen der Säbel durch den Schlägel für den Bieranstich ersetzt und anstelle des Flauses ein weinrotes Gilet als passende Oberbekleidung für das Präsidium eingesetzt. Da das Präsid hinter der Bar fungierte, konnte überdies der Bierfuchs "wegrationalisiert" werden. Ihr seht also, Carolina stellt sich den Anforderungen des 21. Jahrhunderts und reagiert flexibel auf die sich ändernden Aufgaben...

Kurzcharakteristik des Spieleabends: Nach einigen ausgiebigen Runden von "Trivial Pursuit" und "Nobody is perfect" könnte eine Umspitzung notwendig werden. Bb Raffael sollte sich in Zukunft "Nobody" nennen, da er alle Spielrunden "perfect" gewann!

Unser Verbindungsseelsorger Angelus gestaltete für uns eine Fastenbesinnung. Dabei entzündete sich eine leidenschaftliche und offene Diskussion über mögliche Interpretationen des Gleichnisses vom verlorenen Sohn und dem barmherzigen Vater. Danke an AH Angelus, der uns die dafür notwendigen Impulse geliefert hat.

Bundesbrüder Starhembergs waren bei uns, um über den Stand der Dinge für die Renovierung der König Karl Kapelle in Cirák - Dénesfa zu berichten. Es waren gerade auch diese Informationen, die den CC dazu bewogen haben, das Projekt zu unterstützen.

Es gibt noch Überraschungen. So geschehen bei der Landesvaterkneipe, als Bundesbrüder den Weg in die Blechturmgasse fanden, die manche nur mehr vom "Hörensagen" kannten. Es gab ein fröhliches Wiedersehen. Damit entstand auch gleich eine gelöste Stimmung, die sich in der Kneipe fortsetzte. Leider konnten einige nicht mit uns feiern, weil sie in Czernowitz weilten.

Wir gratulieren !
DDr. cer Brutus erhält "Bürgermedaille" der Stadt Göppingen!

Die Baden-Württembergische Stadt Göppingen ist seit 30 Jahren die Partnerstadt von Klosterneuburg, dem Wohnort von DDr. cer Brutus. Seit rund 20 Jahren pflegt Brutus auf politischer aber auch auf museal-kultureller Ebene ganz besonders intensive Beziehungen zu den Göppingern, was diese nun zu den "Maientagen" - einem Erinnerungsfest zum Ende des 30-jährigen Krieges - mit der Verleihung der "Bürgermedaille" honorieren.

Kartengrüße

erreichten uns von Bb Wolf und seiner Christl, die eine Pilgerreise ins Heilige Land unternommen und aus Bethlehem herzliche Grüße gesandt haben.

 

 

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