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Carolinas Nachrichten Nr 2/2003

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Ich möchte hiermit zum ersten Mal in meiner Eigenschaft als Kassier die Gelegenheit wahrnehmen, um mich bei allen Bundesbrüdern und Freunden Carolinae für die finanzielle Unterstützung zu bedanken. Durch diesen Beitrag ist es möglich unser Verbindungsleben nach innen und nach außen, z.B. durch die Herausgabe unserer Verbindungszeitung CARO-AS, aufrecht zu erhalten. Und nur durch Spendeneingänge können auch Aktivitäten wie unser aktuelles Patronanzprojekt eines Deutschkurses für einen Farbenbruder aus Czernowitz finanziert werden.

Somit möchte ich den Lesern unserer Verbindungszeitschrift für ihre finanzielle Unterstützung herzlich danken.

Weiters möchte ich mich bei allen Bundesbrüdern herzlich bedanken, die unsere Verbindung über die vorgeschriebenen Mitgliedsbeiträge hinaus unterstützt haben.

Auch allen Bundesbrüdern Carolinae die ihren Mitgliedsbeitrag pünktlich und vollständig entrichten sei an dieser Stelle pauschal gedankt.

Ursus, Phil-xxxx

Wenn alle BbBb,
die brav bezahlen auch auf die Bude kämen,
wäre bei uns immer sehr viel los ...

 

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In den Rückspiegel ...
... blicken Archimedes und Raffael

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Die Weihnachtskneipe sollte alljährlich einer der Höhepunkte im bundesbrüderlichen Feiern sein. Auch im Jahr 2002 war diese Veranstaltung gekennzeichnet durch die Freude am gemeinsamen besinnlichen Fest. Winterlich gemütliche Stimmung umfing die Besucher gleich beim Eintritt, da die Bude herrlich nach Glühwein duftete. Schade, dass sich diesmal nur so wenige Bundesbrüder zu diesem gemeinsamen Jahresausklang versammelt haben.

Aus dem kalten und grauen Jänner-Wien wurden wir von unseren Phil-x durch einen Reisebericht über Gaudi’s Barcelona in die Hauptstadt Katalaniens entführt. Aus dieser Stadt hat uns Raffael viele sonnendurchflutete Bilder, mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem Werk des Jugendstilarchitekten Antoni Gaudi, gezeigt. Die Bauten dieses Meisters der „freien Form" sind eine Augenweide und haben augenscheinlich Friedensreich Hundertwasser inspiriert. Getreu dem Motto K&K (d.h. „Küche und Kultur") taten Rioja und Tapas ihr übriges, um die Besucher des Abends in „südliche Stimmung" zu versetzen.

Zum Semesterschluss gab es eine Kreuzkneipe mit e.v. C.oe.a.St.V. Elisabethina. Wie schon zum Semesterantritt wurde das Präsidiums von Elisabethinas Seniora Penelope und unserem Philistersenior Raffael geleitet. Die Veranstaltung war Dank einiger Gäste, insbesondere von e.v. K.Ö.St.V. Nibelungia im CV, sehr gut besucht und so wurde es ein recht vergnüglicher Abend zum Semesterschluss.

Am Faschingsdienstag gab es bei Carolina wieder den traditionellen Heringsschmaus, an dem diesmal - trotz Auflösung des CZB - auch wieder unserere Freundschafts- und Schwesterverbindung K.Ö.M.L. Tegetthoff sowie e.v. C.oe.a.St.V. Elisabethina teilnahmen. Auch heuer haben sich wieder einige Köche zusammengetan, um den zahlreichen Gästen eine Auswahl verschiedener Fischgerichte anbieten zu können, von denen dann jedoch fast zuwenig vorbereitet war.

Nachdem das Sommersemester 2003 bereits mit dem Heringsschmaus begonnen hatte, wurde der couleurstudentische Beginn mit einer Märzbier-Kneipe begangen. In gemütlicher Runde haben wir teils mehr und teils weniger bekannte Lieder gesungen und - frei nach alter klösterlicher Tradition - mit dem einen oder anderen Krügerl Märzen „gefastet"...

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Wir trauern...

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Leider hatte das Wintersemester für Carolina nicht nur positive Ereignisse gebracht.

Im Jänner 2003 wurde unser Bandphilister Nieba nach langem, mit Gottergebenheit getragenem Leiden, im 92. Lebensjahr, von unserem Herrn zu sich in die Ewigkeit berufen. Sein Leben hatte er bis zur letzten Stunde der Familie und dem Haus Österreich gewidmet und für seine hohen Ideale hatte er in der Zeit des zweiten Weltkriegs große Leiden auf sich genommen.

Leider war es Carolina nicht möglich direkt an der Beisetzung in Salzburg teilzunehmen. Wir verabschiedeten uns im Februar nach couleurstudentischer Sitte mit der von AH Nieba’s Urverbindung K.Ö.L. Maximiliana geschlagenen Trauerkneipe. Im Rahmen der Veranstaltung würdigte der Phil-x Mx Dr.cer. Stamperl das Leben des Verstorbenen und erklärte die Entstehung des Couleurnamens: In seiner bescheidenen Art hat sich unser Bb August Lovrek aus bewußten Respekt vor unserem Obersten Bandinhaber - selbst als „Niedrigster Bandinhaber" bezeichnet.

Fiducit toter Bruder !

 

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Deutschkurs
für einen Farbenbruder aus Czernowitz -
eine weitere Aktion der K.Ö.L. Carolina

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Reden und singen alleine ist zu wenig!

Getreu diesem Motto hat Carolina in der Vergangenheit schon oft bewiesen, dass ihren Mitgliedern Lippenbekenntnisse nicht genügen. Hilfslieferungen nach Rumänien, Kroatien und in die Ukraine (Czernowitz) wurden tatkräftigst unterstützt und durch persönliche Teilnahme wurde bewiesen, dass man bereit ist, auch jede Art von Opfer zu bringen.

Vielen wird auch noch die große Unterstützung für die K.Ö.L. Starhemberg bei der Renovierung und Wiedereinweihung der Kaiser Karl Kapelle in Cirák in Erinnerung sein. Carolina war und ist es einfach zu wenig, Kaiser Karl I. als Namenspatron zu haben – sie tut auch alles ihr Mögliche, um das Andenken an den letzten österreichischen Kaiser zu bewahren.

Die neueste Aktion gilt einem Farbenbruder der Czernowitzer Hochschulverbindung „Bukowina". Deren Wahlspruch „Viribus unitis" und ihre führende Rolle bei der Wiedererrichtung des (leider schon wieder devastierten) Kaiser Franz Josef-Jubiläumsdenkmales in der alten Hauptstadt der Bukowina zeigen, dass auch für sie die Traditionspflege und die Erinnerung an die „Österreichischen Zeiten" keine Lippenbekenntnisse sind!

Meine guten Kontakte zur Stadt Czernowitz und ihrem Corporationswesen haben mich mit Farbenbruder Harald bekannt gemacht, einem Geschichtsstudenten, der derzeit die Charge eines Fuchsmajors bekleidet. Er will seine Deutschkenntnisse wesentlich verbessern, was gerade in seiner Region zur Erforschung der Landesgeschichte unerlässlich ist.

Die „Vorerhebungen" seitens des AhChC Carolina haben ergeben, dass mit etwa maximal 1.500 Euro dieses Vorhaben in der Ferialis zu realisieren wäre. Nun geht an alle Bundes- und Kartellbrüder, sowie Kartellschwestern die Bitte, dieses Vorhaben zu unterstützen. Dies kann durch Geldspenden, Tipps für günstige Kurse im Juli oder August 2003 (September ist für Fbr Harald aus Studiengründen nicht möglich), Quartierbeschaffung aber auch fallweise Betreuung bei seinen Aufenthalt in Wien (Einladungen zum Essen, für Ausflüge und Veranstaltungen usw.) erfolgen.

Auch Kbr Dr. cer Giselher, u.a. ein absoluter „Czernowitzexperte", hat seine Hilfe bereits zugesagt.

Spenden werden auf das Konto Nr. 303-69673 bei der Erste-Bank (BLZ 20111) erbeten!

Für alle Auskünfte, Tipps, Vorschläge und Hilfestellungen stehe ich über e-mail dankbar zur Verfügung!

DDr cer Brutus, Ph-xx

Und noch einmal -
"Das goldene Vlies"

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Die älteste Methode der Goldgewinnung ist die Goldwäsche. Dabei werden das goldhaltige Gestein und die Goldsande in Wasser aufgeschlämmt. Die Goldkörnchen und -flitter setzen sich dabei auf Grund ihrer hohen Dichte rascher ab als die leichten Begleitmaterialien. Dieses Verfahren ist z. T. auch noch heute in Gebrauch: Die goldführenden Gesteine werden durch einen mächtigen Wasserstrahl abgebaut, der abfließende Schlamm wird durch kilometerlange Holzrinnen mit mechanischen Hindernissen in Form von Querrippen und Filztüchern vom tauben Gestein und Sand befreit. Früher legte man in die Rinnen Lammfell, um die Goldflitter und den Goldstaub abzufangen (=>Goldenes Vlies).

(Auszug aus „Georolfs alchymistische Seiten", Eigenschaften des Goldes nach Fachlexikon ABC Chemie in zwei Bänden.)

Brutus