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K.Ö.L. Carolina zu Wien
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Carolinas Nachrichten Nr. 2/2004

 

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Mit dem Wintersemester 2003/04 ist die erste Hälfte der dreijährigen Funktionsperiode des derzeitigen Philister-Chargenkabinetts zu Ende gegangen. Das ist für mich Grund genug, um auf die Entwicklung unserer Korporation in den letzten drei Semestern zurückzublicken. Geprägt durch mein betriebswirtschaftliches Studium, meinen Beruf als Steuerberater und meine fast zwanzigjährige Tätigkeit als Verbindungkassier möchte ich diesen Rückblick vorallem in Form von Zahlen und Statistiken darstellen.

Beginnen möchte ich mit einer Bestandsaufnahme meiner Bundesbrüder. Unsere Landsmannschaft umfasst insgesamt 50 Mitglieder; daher repräsentiert jedes Mitglied 2% der Verbindung. Bedingt durch die lange Sistierung - von meinem Geburtsjahr 1957, bis zu meinem Studienbeginn im Jahr 1976 - sowie den derzeitigen Mangel von Aktiven zeigt die nachfolgende Altersstruktur eine deutliche Überalterung der Mitglieder: rund ein Drittel sind bereits im Pensionsalter, die Hälfte davon ist sogar schon über 80 Jahre alt.

Die Zusammensetzung unserer Mitglieder zeigt, daß mehr als ein Drittel Band- bzw. Ehrenphilister sind, wovon wieder etwa ein Drittel auf jene Bundesbrüder entfällt, die an der Reaktivierung 1976 und am darauffolgenden Wiederaufbau einen wesentlichen Anteil hatten.

Wie wirkt sich diese historisch gewachsene Struktur nun auf unser aktuelles Verbindungsleben aus?

Es darf niemand wundern, daß eine reine Altherrenschaft in der Regel eine geringere Besucherfrequenz aufweist, als eine Aktivitas, deren Mitglieder ja laut Geschäftsordnung zur regelmäßigen Teilnahme an den Verbindungsveranstaltungen verpflichtet sind. Dieser Tatsache, die sich in der Vergangenheit deutlich bemerkbar gemacht hat, haben wir dadurch Rechnung getragen, daß wir den Veranstaltungsrhythmus mit Beginn meiner Amtszeit verändert haben. Anstelle von wöchentlichen Terminen ist nur mehr ca. alle 10 bis 14 Tage ein Programmpunkt geplant. Und offenbar hat sich diese Taktik bewährt. Während es früher nicht selten vorgekommen ist, daß sich nur etwa drei Bundesbrüder auf der Bude versammelt haben ist der Besuch in den letzten Semestern kontinuierlich gestiegen.

Dieser Anstieg ist vorallem darauf zurückzuführen, daß es durch gemeinsame Veranstaltungen mit unserer Mutterverbindung, e.v. K.Ö.L. Maximiliana, unserer Schwesterverbindung, e.v. K.Ö.M.L. Tegetthoff, und insbesondere unserer neuen Freundschaftsverbindung, e.v. C.oe.a.St.V. Elisabethina, gelungen ist auch wieder mehr Gäste auf unsere Bude zu bringen.

Die Besucherstatistik der Carolinen weist eine relativ gleichbleibende Anzahl von durchschnittlich etwas mehr als 7 Bundesbrüdern auf. Dabei ist die Frequenz der einelnen Mitglieder sehr unterschiedlich. Außer dem ChC hat nur Bb Archimedes regelmäßig deutlich mehr als die Hälfte der angebotenen Veranstaltungen mit-erlebt. Immerhin rund ein Viertel sind mehrmals pro Semester auf der Bude anzutreffen und ein weiteres Viertel hat sich zumindest fallweise blicken lassen. Die hohe Anzahl von mehr als 40%, die an unserem Verbindungsleben nicht teilnehmen, läßt sich großteils durch das hohe Alter, den schlechten Gesundheitszustand bzw. die große örtliche Distanz unserer Mitglieder erklären.

An dieser Stelle möchte ich aber nicht verabsäumen an jene Bundesbrüder zu appellieren, die sich gar nicht oder nur selten auf der Bude einfinden, obwohl keiner der obigen Entschuldigungsgründe auf sie zutrifft: Kommt bitte öfter, es lohnt sich auch für euch!

Ebensowenig möchte ich darauf vergessen, unseren treuen Budesbrüdern und Gästen für ihr Engagement und Interesse zu danken. Eure Unterstützung gibt uns die Kraft unseren Korporationsbetrieb - ich glaube, auf einem durchaus anspruchsvollen Niveau - bis zu einer hoffentlich bald möglichen Reaktivierung der Aktivitas, aufrecht zu erhalten.

Ich blicke mit positiven Gefühlen in die Zukunft. Die bevorstehende Seligsprechung unseres Namenspatrons Kaiser Karl gibt mir Hoffnung für unsere weitere Aufwärts-Entwicklung. Natürlich möchte Carolina zu diesem Ereignis nach Rom reisen, der genaue Termin steht aber noch nicht fest. Weil das CarotAs für eine kurzfristige Reiseorganisation nicht geeignet ist, bitte ich alle Interessenten schon jetzt um Voranmeldung beim AH-ChC.

Raffael, Phil-x

 

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K.Ö.St.V. Golania zu Arne Fern der Heimat -
Treu dem Glauben!

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Im Juni 1994, also vor 10 Jahren, fanden sich im Auslandseinsatz in Syrien am Golan fünf "bierehrliche Seelen" zusammen, um eine Kneipe zu schlagen!

Dieses "Ereignis" führte letztendlich am 9. September 1994 - mit Hilfe ev. Ö.k.a.V. Theresiana zu Wiener Neustadt, der CV-Verbindung an der Theresianischen Militär Akademie - zur Gründung der K.Ö.St.V. Golania zu Arne. Arne ist ein kleines christliches Dorf an den Hängen des Berges Hermon, in dem man einen guten Wein bekommen kann.

Ohne Unterschied des militärischen und couleurstudentischen Standes sind alle Golanen im Einsatzort Aktive. Interessierte "noch nicht Couleurstudenten" werden ebenfalls recipiert, jedoch hat die Mehrzahl bereits eine "Couleurvergangenheit" bei einer katholischen Mittelschul- oder Hochschulkorporation. Wieder zurück in Österreich gehören sie dem Philisterium Golaniae an.

Solange Österreich sich an Auslandseinsätzen beteiligt, hat Golania stets die Chance, aktiv zu sein bzw. Aktive zu keilen. Heißt es doch in den Statuten im Artikel I "Der Verein (in der Folge Verbindung genannt) führt den Namen "katholisch österrei-chische Studentenverbindung Golania zu ARNE und hat seinen Sitz in Wien. Dessen Tätigkeit erstreckt sich jedoch auch auf jeden im Ausland befindlichen Einsatzraum, in dem österreichische Soldaten Dienst versehen, insbesondere den Einsatzraum der United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF) und der United Nations Truce Supervision Organization (UNTSO). Sollte UNDOF aufgelöst werden, verlegt sich dessen Haupttätigkeit auf den Einsatzraum jener Mission, die das personell stärkste österreichische Truppenkontingent aufweist. In diesem Falle erfolgt die exakte Festlegung des Haupttätigkeitsbereiches durch den Beschluss des Cummulativkonventes."

Die Verbindungsfarben "Rot-Weiß-Schwarz" stehen für die Farben Syriens, die Deckelfarbe "Himmelblau" ist dem Blau der UN-Helme und -Barette nachempfunden.

Da Golania sehr aktiv ist, hat sie in 10 Jahren des Bestehens bereits rund 60 Mitglieder. Dazu gehören einige Bundesbrüder aus den KöL und der KÖML Tegetthoff!

Ich selbst war vom 4. 11. 1974 bis 2. 6. 1975 im UNO-Einsatz am Golan. Es war dies das erste Kontingent, das direkt von Österreich nach Syrien entsandt wurde. Ich wurde "nachträglich" bei Golania am 17. 12. 1999 als Urphilister aufgenommen.

Das 10. Stiftungsfest Golaniae vom 3.- 4. September 2004 soll ein ganz großes Fest mit vielen attraktiven Programmpunkten werden. So ist neben dem Stiftungsfestcommers auch eine Festschrift geplant, Couleurdevotionalien wie zB "Golanen-Wasserpfeifen" versprechen dem Couleurartikel-Sammlern "reiche Beute", und eine Ausstellung "Das hab ich vom Golan gebracht ..... - Bundesbrüder zeigen ihre interessantesten Erinnerungsstücke" auf der Bude der K.ö.St.V. Austria Wien im CV wird das reichhaltige Programm abrunden. Als ehrenamtlicher Direktor des "Museums Kierling" wurde ich als "vorbelasteter Fachmann" betrachtet und zum Kurator der Ausstellung bestellt. Alle, die einen Beitrag, vor allem mittels Exponaten, leisten können, werden daher gebeten, sich unter einer der nachstehenden zahlreichen Möglichkeiten mit mir in Verbindung zu setzen:

Friedrich Chlebecek, Neugasse 21, 3412 Kierling, Tel., Fax, Anrufbeantw.: 02243 / 838 82, Handy: 0664 / 58 27 906, e-mail: f.chlebecek@inode.at

Zur Einstimmung auf die Festivitäten "10 Jahre Golania" gibt es bei Carolina am Dienstag, den 8. 6. 2004 einen Bericht von Bb Obst.i.R. Wolfgang Wildberger v. Schoitl mit dem Titel: "Couleurleben beim AusBatt am Golan".

Bb Schoitl ist vielen wegen seiner humorvollen Artikel vom aktiven Betriebe Golaniae in Erinnerung, es wird sicher ein fulminanter Abend!

Bei dieser Gelegenheit könnte ich auch Exponate für die Ausstellung sichten bzw. Angebote besprechen.

DDr. cer. Brutus

 

Wenn die Veranstaltungen in unseren Programm
für dich kein Grund sind,
wieder einmal mit uns auf der Bude
ein Bier zu trinken,
kann das nur daran liegen,
daß du in der Fastenzeit zum
Anti-Alkoholiker geworden bist !

 

Große Benefizveranstaltung

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Große Benefizveranstaltung im Marionettentheater Schloß Schönbrunn:
"Die Zauberflöte" von W. A. Mozart zugunsten des Kinderspitals von Czernowitz (Ukraine)
Datum: Freitag, 21 Mai 2004 Beginn: 19.00 Uhr
Preis: 30 Euro für Erwachsene, 20 Euro für Kinder
Kartenbestellung per Einzahlung auf: BAWAG BLZ 14.000 Konto-Nr.: 02010-049-094
Kennwort: "Zauberflöte"
Weitere Infos unter 02165 / 62 367

 

 

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