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Carolinas Nachrichten Nr 2/2005

 

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Das war ein Sommer. In Amerika zogen Hurrikans eine Spur der Verwüstung und ließen ganze Städte untergehen. In Portugal standen weite Teile des Landes in Flammen. Einige Regionen Osteuropas wurden von verheerenden Überschwemmungen heimgesucht. Und bei uns? Zwischen einem kurzen und heißen Frühsommer und den spätsommerlichen Tagen im September überwog nach Ansicht vieler Urlauber das kühle und regnerische Wetter. Und die zahlreichen Niederschläge führten besonders in Westösterreich zu Überschwemmungen und Vermurungen, die einigen Menschen das Leben kosteten, unzählige Häuser zerstörten oder zumindest vorübergehend unbenutzbar machten und auch enorme Schäden in der Infrastruktur anrichteten. Da hatten wir es in Wien eigentlich recht gut. Zwar klagten die Betreiber von Schanigärten, Eissalons und Freibädern über einen deutlichen Umsatzrückgang, aber echte Katastrophen blieben den Bewohnern und Touristen in unserer Stadt Gott sei Dank erspart. Aber wie sagte schon Tante Jolesch? Gott soll uns behüten vor allem was "noch ein Glück" ist. Und daher waren die echten Wiener mit diesem Sommer natürlich nicht zufrieden und jammerten, sie wollen nicht mehr frieren.

Apropos! Diesen Wunsch äußerten auch schon zahlreiche Budenbesucher, die in den letzten Jahren im Winter zu Veranstaltungen kamen und eine nicht bzw. schlecht geheizte Bude vorfanden. Daher wurde im vergangenen Semester beschlossen, nachdem wir uns die langfristige Nutzungsmöglichkeit unserer Bude durch den Erwerb des Eigentums gesichert haben, in diesem Sommer endlich mit der dringend notwendigen Sanierung zu beginnen. Die Leitung und Organisation des Umbaus lag in den Händen unseres Kassiers Ursus, der sich nicht scheute mit ebendiesen auch selbst kräftig anzu-packen. Daneben achtete er bei der Auswahl der benötigten Professionisten natürlich auch auf die Preise, damit wir uns diese Investitionen auch leisten können. Ihm stand DDr.cer. Brutus mit seiner langjährigen Bauerfahrung und einigen guten Tips zur Seite.

Zuerst wurde der alte Holzboden herausgerissen, der an vielen Stellen schon einer Berg- und Talbahn ähnelte, da die Unterkonstruktion infolge Altersschwäche stellenweise eingebrochen war. Wer die Baustelle zu dieser Zeit betrat, hatte den Eindruck als hätte ein Orkan gewütet, der nur einen Haufen Bretter zurückließ. Aber wie schon erwähnt war das Ergebnis auf den Einsatz von Bb Ursus zurückzuführen, der seine Bärenkräfte auch noch beim anschließenden Abgraben des Fußbodens und Abtransport des Bauschutts unter Beweis stellte. Danach konnte der Boden betoniert und in der Folge verfliest werden. Um zu verhindern, daß die Feuchtigkeit des Betons Schaden anrichtet wurden einige Trocknungsgeräte aufgestellt.

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mehr Bider gibt es hier

Der zweite Teil der heuer durchgeführten Arbeiten betrifft den Austausch der alten Ölheizung, die mehr als 20 Jahre - vorausgesetzt, daß genug Öl im Tank war und jemand rechtzeitig eingeheizt hat - treue Dienste geleistet hat. Diese wird jetzt durch einen Gaskonvektor mit Thermostat und Zeitschaltuhr ersetzt. Daher sind wir zuversichtlich, daß eine kalte Bude endgültig der Vergangenheit angehört.

Die Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen durch Ausbessern des Verputzes und Erneuerung der Anstriche zwecks Verschönerung der Bude ist aus Zeit- und Geldgründen erst für den nächsten Sommer (was auch immer der für ein Wetter bringen wird) vorgesehen.

Ich hoffe, daß schon im kommenden WS 2005/06 zahlreiche Bundesbrüder und Gäste die Gelegenheit nutzen, um sich im Rahmen unserer Veranstaltungen vom Erfolg des Umbaus und der dadurch entstandenen angenehmen Athmosphäre selbst zu überzeugen.

Dr.cer. Raffael, Phil-x

 

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Czernowitz-Aktion

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Im Mai wurden vom Wiener Konto der Hilfsaktion für Czernowitz 3.300,- Euro an Kb Dr. Gerhard Taus v. Dr.cer. Kleist übergeben, der diesen Betrag im Rahmen eine "Studentenhistorikerreise nach Lemberg und Czernowitz" gemeinsam mit Medikamenten und anderen Hilfsgütern überbracht hat.

 

Ein breiter Streifen allen Spendern,
die mit ihrer finanziellen Unterstützung
den Kauf und die Renovierung
der Bude ermöglicht haben.

Jetzt hoffe ich nur, ihr kommt auch oft,
um euch das Ergebnis anzuschauen !

 

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Kartengrüße

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Wir freuen uns, daß wieder viele Grüße aus aller Welt bei uns eingelangt sind. Da seit dem letzten CarotAs schon einige Zeit vergangen ist, hatten manche Bundesbrüder die Gelegenheit uns mehrfach zu schreiben:

  • Amor und Freya aus Budapest und Jerusalem,
  • Gambrinus vom Pennälertag in Kufstein und aus Saint Tropez
  • Silesius und Marius (Js) vom Czernowitzer Couleurfest in Graz
  • Ursus aus Bayern, wo er in den Königsschlössern nach Ideen für den Budenumbau gesucht hat
  • Platon aus Bad Aussee
  • Brutus aus Bad Gastein
  • Raffael und Elisabeth aus der Kaiser Karl-Residenz im Hotel Guglwald, wo sie - während einer Motorradtour durch Oberösterreich mit Bb Kipferl (TEW) samt Gattin standesgemäß an Kaiser Karls Geburtstag logierten

 

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Wir gratulieren...

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... Bb Platon zur Hochzeit mit seiner Frau Claudia und wünschen den beiden alles Gute für Ihren gemeinsamen Lebensweg.

... Bb Ursus zur Vereidigung zum allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen für Apothekeneinrichtungen, durch den Präsidenten des LG St. Pölten.

 

 

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Soll & Haben...

...die Seite des Kassiers

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Liebe Bundes- und Kartellbrüder!
Liebe Freunde unserer Carolina!

Ich möchte mich zu diesem ungewöhnlichen Zeitpunkt an alle Bundesbrüder und Freunde unserer Verbindung wenden. Der Grund sind unsere neuen Statuten nach denen unser Wirtschaftsjahr jeweils mit 30. Juni endet. Dadurch habe ich nun die Gelegenheit eine kurze Bilanz zu ziehen. Unser größter finanzieller Kraftakt, der Kauf unserer Bude, ist im Jänner mit dem Begleichen des Anwaltshonorares abgeschlossen worden. Über den Sommer sind nun dringende Renovierungsarbeiten notwendig geworden. Da der Ölofen leck zu werden drohte, mußte eine neue Gasheizung eingebaut werden. Gleichzeitig wurde der Fußboden im Kneipraum saniert. Um die Kosten gering zu halten wurden diese Arbeiten zum Teil von Bundesbrüdern durchgeführt. Andererseits sind aber auch große Beträge für unsere Verbindungszeitung sowie andere Projekte nötig. Deswegen möchte ich an dieser Stelle allen Bundesbrüdern und Freunden Carolinae für die finanzielle Unterstützung danken.

Besonders erwähnen möchte ich auch den Couleurheurigen von Elektra und Dr.cer. Brutus, der für das Czernowitz-Projekt wieder einen erheblichen Betrag einbrachte.

Ich möchte den Lesern unserer Verbindungszeitschrift für ihre finanzielle Unterstützung herzlich danken. Weiters möchte ich mich bei allen Bundesbrüdern herzlich bedanken, die unsere Verbindung über die vorgeschriebenen Mitgliedsbeiträge hinaus unterstützt haben. Auch allen Bundesbrüdern Carolinae, die ihren Mitgliedsbeitrag pünktlich und vollständig entrichten, sei an dieser Stelle pauschal gedankt.


Ursus, Phil-xxxx

 

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In memoriam...

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Am 12. Juni 2005, ist unser Urphilister

Dipl.Dolm. Mag. Dr. Raimund Stocker v. Erze

im 62. Lebensjahr von uns gegangen.

Er war ein einmaliger, unverwechselbarer und unersetzbarer Couleurstudent! Sein ganzes Leben, Wirken und Fotografieren galt seinen rund 17 Korporationen im MKV, ÖCV und den KÖL. Bei ihm versagte die Häme, mit der "Bandlsammler" oft bedacht werden. Er kannte von allen seinen Verbindungen die Burschenstrophen auswendig, war Zeremonienmeister bei komplizierten Couleurereignissen und Retter bei den Melodien oft wenig bekannter Studentenlieder, die sich ein Präsidium einbildete.

Als wir Anfangs der 70er Jahre unsere "Carolina" von Seiten der KÖML Tegetthoff reaktivierten, war der bereits würdige "Alte Herr" Tegetthoffs partout nicht bereit, als Bandphilister mitzuwirken, sondern wollte Urmitglied sein und begann neuerlich seine "Laufbahn" als Krassfuchs!

Unvergessen bleiben auch die fröhlichen Stunden, die Erze seinen Bundes- und Kartellgeschwistern als Darsteller bei vielen Bieropern-Aufführungen bereitete.

Noch nie habe ich über Krankheit, den Zustand und das Ableben eines Bundesbruders so viele Informationen bekommen wie über Erze. Erschütternd und wunderbar zugleich, wie viele Bundesbrüder ihn auf seinem letzten Weg begleiteten.

Auch als er auf den Friedhof seiner Heimat bei der Wallfahrtskirche St. Anna in Wiesmath zur letzten Ruhe geleitet wurde, scheuten an die hundert Couleurstudenten, davon 16 Chargierte, nicht den weiten Weg, ihn zu begleiten!

Wenn in Zukunft auf unserer Bude bei einer Veranstaltung ein Blitzlicht aufleuchtet, ist es nicht das von Erzes Kamera. Es wird kälter und von keinem Schmunzeln begleitet sein, aber es wird uns jedes Mal an einen einmaligen Bundesbruder erinnern!

Fiducit Erze!

Brutus

 

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Dissertation

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Leider war es Bb Erze - der selbst einige Dr.cer.-Dissertationen als Ghostwriter verfasst hat - aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr vergönnt, an meiner Promotion teilzunehmen. Ihm sei meine Dissertation gewidmet.

Raffael


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