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Carolinas Nachrichten Nr 2/2008

 


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Die Fastenzeit ist nicht nur in religiösen Kreisen ein für viele willkommener Anlaß den Gürtel enger zu schnallen. Auch modebewußte Damen und Herren begeben sich gerne auf den meist mühsamen Weg vom Winterspeck zur Bikini- bzw. Badehosenfigur. Diese Probleme sind jedoch vorwiegend auf die westlichen Industriestaaten beschränkt, während insbesondere in der sogenannten „dritten Welt", also in großen Teilen Afrikas, Asiens und Südamerikas, unfreiwillig täglich das Fasten oder besser gesagt Hungern auf dem kargen Speisezettel steht.

Dem Mangel auf dieser Seite der Gesellschaft steht der Überfluß in unseren Breiten gegenüber. Aber auch hierzulande sind die Güter keineswegs gleichmäßig verteilt. Zwar ist die Einkommensschere nicht ganz so extrem wie z.B. in Rußland, wo bittere Armut von weiten Teilen der Bevölkerung einer neuen Generation von Öl- und Gas-Millionären oder sonstigen Neureichen gegenüberstehen, aber auch bei uns ist nach Angaben der Caritas die Zahl der armutsgefährdeten Personen im Wachsen.

Doch zurück zum eigentlichen Thema: Wo der Wohlstand zu Hause ist, wird oft versucht mit radikalen Diäten (wenn nicht gar mit Schönheitsoperationen wie Fettabsaugung) den überflüssigen Kilos den Kampf anzusagen. Dabei sagt schon ein altes, aber meiner Meinung nach zeitlos gültiges Sprichwort „Zu wenig und zu viel sind aller Narren Ziel".

Und dieses Motto gilt natürlich nicht nur für das Essen. Starke Raucher versuchen, nachdem Sie wieder einmal am Neujahrsvorsatz, das Rauchen aufzugeben, gescheitert sind, in der Fastenzeit zumindest ein paar Zigaretten weniger zu inhalieren. Und leidenschaftliche Biertrinker, deren es in couleurstudentischen Kreisen ja einige geben soll, verzichten zur Buße auf den geliebten Gerstensaft.

Doch halt! Wer hätte denn gedacht, daß gerade in diesem Verzicht (beinahe) ein gesundheitliches Risiko steckt? Gemäß einer groß angelegten medizinischen Langzeitstudie aus Dänemark hat mäßiger Alkoholkonsum eine positive Auswirkung auf die Gesundheit, die selbst durch Sport nicht ersetzt werden kann! In dieser Untersuchung wurden die körperlichen Aktivitäten in drei Kategorien eingeteilt und es überrascht wenig, daß die Gruppe der moderaten Sportler (das sind jene Personen die etwa zwei bis vier Stunden pro Woche intensive Bewegung machen) gegenüber den inaktiven Testpersonen und den Leistungssportlern, am besten abschnitt.

Eine meines Erachtens erfreuliche Überraschung stellt hingegen die Erkenntnis dar, daß mäßiger Alkoholgenuß (das sind bis zu 14 Getränke pro Woche, wobei als Getränk ein Krügerl Bier, ein Viertel Wein oder ein Stamperl Schnaps zu werten ist) bei allen drei Bewegungs-Kategorien die Sterblichkeitsrate, insbesondere infolge von Herzerkrankungen, deutlich absenkt.

Nebenbei hat sich wieder einmal herausgestellt, daß Rauchen die Lebenserwartung senkt, sofern man nicht zu jener kleinen Gruppe von Menschen zählt, die aufgrund eines genetischen Defekts unanfällig für nikotinbedingte Erkrankungen sind. Was können wir daraus für uns für Schlußfolgerungen ziehen?

Ein Besuch auf der Bude und der Konsum von zwei Bieren freut nicht nur den Barwart und alle anderen Bundesbrüder, sondern ist auch ein Beitrag zur eigenen Gesundheitsvorsorge, sofern man - wie die meisten Carolinen - auf den (meines Erachtens ohnedies fragwürdigen) Genuß einer Zigarette oder gar Zigarre verzichtet. Daher solltest du dir öfter ein Herz für dein Herz nehmen und wieder einmal auf die Bude kommen.

Auf ein Wiedersehen freut sich Euer

Dr.cer. Raffael, Phil-x

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Carolina socialis
 - der mühsame Weg von einer Idee zur Tat

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Vor etwa zwei Jahren, anläßlich meiner Reise nach Madeira, zum Besuch am Grab des Seligen Karl von Österreich, keimte in mir eine Idee: Das soziale Engagement unseres Namenspatrons, daß zweifellos auch zu seiner Seligsprechung beigetragen hat, sollte im 21. Jahrhundert fortgesetzt werden. Zwar gibt es heutzutage gemeinnützige und caritative Organisationen sonder Zahl, aber meines Wissens beruft sich keine davon auf das Vorbild Kaiser Karls. Nur die Tätigkeit der Gebetsliga für den Völkerfrieden steht in unmittelbaren Bezug zu seiner Person. Das Wirken der Gebetsliga beschränkt sich - ohne deren Verdienste schmälern zu wollen - jedoch auf die spirituelle Ebene und nicht auf die tätige Nächstenliebe.

Daher verstärkte sich mein Wunsch nach einer eigenständigen Organisation, die sich im Namen von Kaiser Karl caritativ betätigen soll. Diese soll einerseits den Namen „Carolina" in sich tragen, jedoch andererseits auch für Mitglieder von anderen Verbindungen und vorallem auch für Nichtkorporierte offen stehen. Deshalb scheint mir die Gründung eines eigenständigen Vereins, dem sowohl Carolina als auch die Kaiser Karl-Gebetsliga als federführende Mitglieder angehören sollten, als zweckmäßigste Lösung.

Diesen Gedanken habe ich in den letzten Monaten mit einigen Personen erörtert und die Vor- und Nachteile abgewogen. Zwar verursacht ein eigenständiger Verein einen gewissen Formalaufwand, bringt aber den wesentlichen Vorteil mit sich, daß die erwirtschafteten Spenden und Erträge auch in einer unabhängigen und klar nachvollziehbaren Form zweckgemäß verwendet werden können.

Apropos Spenden! Den finanziellen Grundstein für dieses Projekt haben wir mit einer Kollekte beim Vortrag von Kb Gerhard Tötschinger v. Perikles gelegt. In Zukunft soll allen Freunden dieser Idee die Möglichkeit geboten werden, ihr finanzielles Engagement für caritative Arbeit mit dem ideellen Hintergrund Kaiser Karls zu verbinden.

Wer näheres über dieses Projekt wissen oder vielleicht sogar seine Mitarbeit bzw. finanzielle Unterstützung anbieten möchte ist herzlich eingeladen mich unter ca-x@gmx.at oder per Post zu kontaktieren.

Dr. cer. Raffael

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Wir gratulieren ....

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... allen Bundesbrüdern, die im SS 2008 einen runden Geburtstag feiern, das sind

t AH Theoderich (85 Jahre)

t
AH Pilo (75 Jahre)

t AH Hieronimus (65 Jahre)

t AH Gambrinus (40 Jahre)
.

Bierzipf

Wenn nicht nur das Bier gesund ist,
sondern auch noch das Stemmen von Krügerln
als sportliche Betätigung zählen würde,
könnt’ mir fast nichts mehr passieren ...