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Carolinas Nachrichten Nr 2/2009

 

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Vielleicht hat der eine oder andere Leser seinen letzten Urlaub - sowie ich im Jahr 2008 - im schönen Norden
Italiens verbracht und erwartet jetzt an dieser Stelle einen Reisebericht. Dann muß ich ihn leider enttäuschen
und auf den Kurzbeitrag im Rückspiegel verweisen. Die beiden oben genannten Städte stehen an dieser Stelle nämlich als Symbol für unser Bildungssystem. Und was liegt für eine Studentenverbindung - auch in Ermangelung einer Aktivitas - zu Beginn eines Studienjahres näher, als sich darüber Gedanken zu machen.

Bildung beginnt heutzutage ja nicht erst an der Schule,  sondern bekanntlich schon im zarten Kindesalter. Ab
2010 ist der Kindergartenbesuch für Fünfjährige verpflichtend und vielerorts – wie der Schulbesuch – auch
kostenlos. Die Sprösslinge sollen dadurch eine Chance bekommen die sprachlichen Defizite, die keinesfalls nur
auf Kinder von Zuwandererfamilien beschränkt sind, abzubauen, damit sie später dem Schulunterricht überhaupt
folgen können.

Apropos Chancen: Das Schlagwort der Chancengleichheit geistert ja schon seit Jahrzehnten in den Köpfen der
für die Schulpolitik verantwortlichen Politiker und wird von diesen immer wieder in die Medien gebracht. Die
Trennung in der fünften Schulstufe in „begabte“ Gymnasiasten und „weniger begabte“ Hauptschüler würde
angeblich letzteren den Zugang zur Bildung, d.h. den späteren Wechsel in eine AHS-Oberstufe erschweren.
Die neue Gesamtschule, die seit heuer österreichweit in einigen Schulen erprobt wird soll Abhilfe schaffen.

Ich wage zu bezweifeln, daß die Vermischung von mehr und weniger talentierten oder interessierten Schülern das
gesamte Bildungsniveau anhebt. Vielmehr besteht meines Erachtens die Gefahr, daß gute Schüler oder gar hochbegabte Kinder zu wenig gefördert werden und dadurch die Freude am Lernen verlieren.

Aus meinem beruflichen Umfeld weiß ich von Unternehmern aus verschiedenen Sparten, wie schwer es ist
Lehrlinge zu bekommen. Aber nicht weil es zu wenig arbeitsuchende Jugendliche gibt, sondern weil die
Jobsuchenden zu einem großen Teil nicht einmal einen Pflichtschulabschluß vorweisen können, bzw. an einfachen
schriftlichen Arbeitsanweisungen oder Grundrechnungen scheitern. Ich kann mir nicht vorstellen, daß
derartige Personen in einer Gesamtschule mehr gelernt hätten. Sehr wohl aber glaube ich, daß mangelnde
Sprachkenntnisse in vielen Fällen die Ursache für das schulische Versagen darstellen.

Der Grund dafür könnte möglicherweise in der für mich nicht nachvollziehbaren Einbürgerungspolitik unseres
Landes bestehen. Während nicht nur chinesische Tischtennisspielerinnen oder osteuropäische Opernsängerinnen,
sondern offenbar auch zahlreiche z.B. türkische Gastarbeiterfamilien ohne jegliche Deutschkenntnisse die
österreichische Staatsbürgerschaft erhalten, werden auf der anderen Seite voll intergrierte Jugendliche wie
Arigona und ähnliche Fälle abgeschoben.

Es darf uns also nicht wundern, wenn Österreich als klassisches Zuwanderungsland in den internationalen
PISA-Studien der OECD nicht im Spitzenfeld zu finden ist. (Die Bezeichnung PISA hat übrigens nichts mit der
italienischen Stadt zu tun, sondern ist ein Akronym für „Programme for International Student Assessment“.)
Verwunderlich ist eher die Tatsache, daß das Ergebnis dieser Studie immer am Rücken des jeweils gerade amtierenden Unterrichtsministers ausgetragen wird, obwohl dieser oft für die Entwicklung in den Vorjahren gar nicht verantwortlich war.

Und das schlimmste an dieser Entwicklung ist, daß nur die Symptome, aber nicht die Ursachen der  Bildungsmisere behandelt werden. Und diese liegen zweifellos zu einem Großteil in den Familien oder besser gesagt in den immer weniger bestehenden, intakten Familien. Die gesellschaftlichen „Errungenschaften“ der siebziger Jahre wie Erleichterung der Ehescheidungen und Abtreibungen sowie die „moralische Verpflichtung“ der
Frauen sich im Beruf zu bewähren, um nicht als „nur Hausfrau und Mutter“ schief angesehen zu werden, führten
in den letzten Jahren zu immer mehr Alleinerziehern, „Patchwork-Familien“ oder Kindern die – in Anbetracht
der Berufstätigkeit beider Elternteile – sich selbst überlassen sind und ihre Freizeit im besseren Fall vor dem
PC oder TV-Gerät und im schlechteren Fall in Jugendbanden verbringen. Und Rezepte gegen dieses Problem
werden gar nicht erst laut angedacht, weil man sonst sofort als hoffnungslos reaktionär abgestempelt wird.

Erst wenn Kindergarten und Pflichtschulzeit vorübergegangen sind befinden sich die jungen Menschen in
einem Alter in dem sie – weiteren Schulbesuch vorausgesetzt – für das Couleurstudententum interessant werden.
Jetzt können MKV-Verbindungen den Boden aufbereiten, auf dem später vielleicht auch die Saat für so
manche Hochschulverbindung aufgeht. Und an den Hochschulen und Universitäten hat sich in den letzten
Jahren auch so einiges geändert. Diese haben – mit allen Vor- und Nachteilen – eine gewisse Autonomie erlangt,
die Studiengebühren wurden eingeführt und wieder abgeschafft und ein Trend geht in die Richtung universelle
Ausbildung durch fach- und berufsspezifische Detailkenntnisse zu ersetzen. Dieser Entwicklung wurde unter anderem auch durch den Bologna-Prozeß Rechnung getragen. Dabei handelt es sich um ein politisches Vorhaben zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulwesens bis zum Jahr 2010, das auf der im Jahre 1999 von 29 europäischen Bildungsministern im italienischen Bologna unterzeichneten, völkerrechtlich nicht bindenden Bologna-Erklärung beruht. Eines der Ziele dieses Vorhabens ist die Schaffung vergleichbarer Studienabschlüsse.

Und wie weit haben wir es in dieser Hinsicht innerhalb der beinahe schon abgelaufenen zehnjährigen Frist gebracht? Von einer Vereinheitlichung und Vergleichbarkeit der Titel kann zumindest auf nationaler Ebene noch
lange keine Rede sein, auch wenn der Großteil der Studienanfänger schon dem neuen System unterliegt.
Vorläufig haben Verwirrung und Unübersichtlichkeit durch zusätzliche neue akademische Grade, neben den
sicher noch jahrzehntelang weiterbestehenden traditionellen Titeln stark zugenommen.

Zwar hat der „Bakkalaureus“ und ähnliche Neuerungen einigen gescheiterten Langzeitstudenten aus dem alten
System doch noch zu einem Studienabschluß verholfen, aber ob es wirklich erstrebenswert ist akademischer Junggeselle (d.h. „Bachelor“) zu werden sei dahingestellt. Und warum man in Österreich bzw. Europa von den
traditionellen lateinischen Titeln zu modernen englischsprachigen Titeln wie „Master“ (gibt es zu diesem Titel
übrigens auch ein weibliches Pendant?) wechseln muss, wird für mich ewig ein Rätsel bleiben.

Gerade im titelverliebten Österreich, wo man leider vor mehr als 90 Jahren den (Kaiser-)Hof, aber keinesfalls
dessen –räte abgeschafft hat und wo Frauen auch heute teils noch am Standesamt promovieren, lässt sich mit
den neuen akademischen Abschlüssen wenig anfangen. Ganz zu schweigen von den – keinesfalls gebührenfreien
– postgraduate-Studien, mit denen man sich ein schlichtes MAS, M.Sc., LL.M. oder LMAA (oder so ähnlich) hinter dem Namen „erkauft“. Da lobe ich mir doch die Beständigkeit der Werte in unseren Verbindungen und hoffe, dass der „Doctor cerevisiae et vini“ noch lange nicht durch einen BWB (Beer and wine bachelor) ersetzt wird,

meint euer


Dr.cer. Raffael, Phil-x

Wozu soll ich ein Studium als „bachelor“
abschließen? In meinem Stammcafe sagt der
Kellner jetzt schon „Herr Doktor“ zu mir !


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Informationen
 

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Wir gratulieren ...

... Bb Platon und seiner Frau Claudia zur Geburt ihres Sohnes Florian Franz-Bernhard, welcher am
30. April (das ist der Gründungstag Carolinae, an dem wir alljährlich unseren Landesvater feiern) das Licht der
Welt erblickte. Wir hoffen für ihn und uns, dass das ein gutes Omen für die Zukunft ist !

... allen Bundesbrüdern, die im zweiten Halbjahr 2009 einen runden Geburtstag feiern, das sind:
95 Jahre AH Lex
90 Jahre AH Johannes
85 Jahre AH Odysseus
80 Jahre AH Laelius
65 Jahre AH Amor
65 Jahre AH Catilina
55 Jahre AH CPM

Eine gemeinsame Geburtstagsfeier findet im Rahmen
der Weihnachtskneipe am 15. Dezember 2009 statt, zu
der wir alle Jubilare besonders herzlich einladen.

Gedenktafel für Dr.cer. Ulfilas
Am 28. Mai, einem Tag nach seinem 25. Todestag, wurde an seinem ehemaligen Wohnhaus in der Universitätsstraße eine Gedenktafel für unseren Gründer Univ.Prof. Dr. Willibald Plöchl v. Dr.cer. Ulfilas
angebracht, die ihm vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes aus Anlass seines 100.
Todestages vor zwei Jahren gewidmet wurde. Dieser Feierlichkeit haben neben Familienangehörigen auch
etliche Landsmannschafter, darunter auch mehrere Carolinen, in Couleur beigewohnt.

Gerhard Tötschinger ist Caroline
Wir freuen uns, dass wir Prof. Gerhard Tötschinger
v. Perikles am 30. Mai das Ehrenband Carolinae überreichen
durften und hoffen mit ihm gemeinsam viele
interessante Abende verbringen zu können.

Bb Angelus – ein Ehrenkanoniker
Unser hoher Verbindungsseelsorger, P. Mag. Edward Daniel SAC v. Angelus ist vor 23 Jahren nach Wien
gekommen und hat hier seither als Pfarrer der „Friedenskirche“ (Maria „Königin des Friedens“ in der Quellenstraße, von Insidern kurz „KdF“ genannt) und jahrelang auch als Dechant des Dekanats Favoriten, gewirkt. Aus gesundheitlichen Gründen musste er diese Aufgaben schweren Herzens zurücklegen.

Im Rahmen einer Festmesse zu seiner Verabschiedung wurde ihm am 21. Juni 2009 von Generalvikar Mag.
Franz Schuster die Ernennung zum Ehrenkanoniker des Domkapitel St. Stephan überreicht. Dies ist eine besondere Auszeichnung, da die Zahl der Ehrenkanoniker laut den Statuten des Domkapitels mit neun Mitgliedern begrenzt ist.

Wir gratulieren sehr herzlich und wünschen dir lieber Angelus vor allem auch gesundheitliche Besserung.

AH Brutus wird „Triple - Dr. cer.“ !
Die KÖStV Golania hat DDr.cer. Brutus anläßlich seines 70. Geburtstag mitgeteilt, dass sie ihn ebenfalls
die Würde eines Doctor cerevisiae et vini verleihen möchte. Die feierliche Promotion findet am 28. November 2009, um 18.30 c.t., auf der Tegetthoffbude statt. Der designierte Dreifach-Dignissme lädt herzlich zu seiner Dr.cer-Kneipe ein und ersucht alle „Amtskollegen“ mit dem Doktor-Cerevis zu erscheinen.

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In den Rückspiegel ...
 ...blicken Archimedes und Raffael

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Heringsschmaus, 24. Februar 2009

Ein „Heringsschmaus“, der klassische Ausklang des Faschings, war auch heuer wieder der Höhepunkt der
Semesterferien. Eine fröhliche Runde konnte sich an den Köstlichkeiten, die diesmal aus den Küchen der Häuser
„DDr.cer. Brutus“, „Dr.cer. Raffael“, „Ursus“ und „Archimedes“ stammten, wobei den Köchinnen und Köchen
der Dank ausgesprochen sei. Derart gestärkt konnten sich die Anwesenden gelassen auf die Askese des Aschermittwochs einstellen.

Semesterantrittskneipe, 3. März 2009
Zum Beginn des Sommersemesters trafen sich einige Bundesbrüder und Gäste zur Antrittskneipe. Es war eine
kleine Runde, deshalb entschloss sich Bb Archimedes, der in Vertretung des hohen Phil-x die Kneipe leitete,
auch weniger bekannte Lieder zu singen. Nachher waren sich alle einig, dass die Sangeskünste zwar noch nicht
für einen Auftritt reichen, aber sehr zur Erheiterung der Corona beigetragen haben. Aber es ist beschlossen: wir
üben weiter!

AC Networking: „Rotary Clubs“, 17. März 2009
Bb P. Albin Scheuch v. Nausea, der hohe Phil-x unserer Schwesterverbindung Starhemberg, hat uns über die
Rotarier berichtet. Es handelte sich dabei um einen authentischen Bericht, da Bb Nausea selbst Mitglied in
einem Rotarier Club ist. Er schilderte die Geschichte der Rotarier, die vom Rechtsanwalt Paul Harris gegründet
worden sind. Ein wesentlicher Aspekt des Selbstverständnisses der Rotarier ist ihre Außenwirkung im
sozialen Engagement, was auch im Wahlspruch „service above self“ zum Ausdruck kommt. Bb Nausea gewährte
auch Einblicke in das Leben innerhalb des Clubs. Eine zentrale Bedeutung haben dabei Vorträge und Gesprächsabende, zu denen häufig Gastreferenten eingeladen werden. Für diese Organisation ist ein Amtsträger im Clubvorstand verantwortlich, der somit innerhalb der Funktionsperiode für ein abwechslungsreiches Programm
zu sorgen hat.

Vieles erinnert an die Organisation innerhalb einer Verbindung, auffallend ist jedoch, dass von den Mitgliedern
ein hohes Maß an Bereitschaft zur Mitarbeit und zum aktiven Mitleben in den Clubs gefordert ist. Hier können wir als Verbindung lernen, dass das Leben innerhalb der Vereinigung sehr wesentlich durch den persönlichen Kontakt bei den Veranstaltungen geprägt ist. Aus der Regelmäßigkeit der Teilnahme folgt so ein hohes Maß an Identifikation, die wiederum ein Grund für die Regelmäßigkeit der Teilnahme ist. Ein selbst verstärkender Zirkel!

Dia-Vortrag: „Auf Raffaels Spuren in Oberitalien“, 31. März 2009
Der Titel dieses digitalen Lichtbildvortrages war bewusst doppelsinnig gewählt. Schließlich berichtete der hohe
Philistersenior von einer Reise, auf der er mehrfach auf Wirkungsstätten und Werke seines Namenspatrons
Raffaelo Santi traf. Die Fahrt im Sommer 2008 begann – nach einem damals noch problemlosen Flug mit
Skyeurope – in Mailand und führte mit einem Leihwagen über Parma – von wo auch der kulinarische Teil
des Vortragsabends inspiriert war – über Bologna bis nach Urbino, der Geburtstadt des Renaissancemalers.
Die Rückreise verlief unter anderem über Ferrara und Padua nach Bergamo. Insgesamt besuchten die Teilnehmer
an diesem Abend virtuell 4 italienische Provinzen, 21 Städte und 57 Kirchen, von denen 14 mit prächtigen
Löwentoren geschmückt waren. Besonders eindrucksvoll war auch der Bericht von den Promotionsfeiern in
Padua, welche teilweise an Branderungen und teilweise an Dr.cer.-Kneipen erinnern.

Landesvaterkneipe, 30. April 2009
Unter der bewährten Leitung von Phil-x Raffael trafen sich Carolinen am Gründungstag zum Landesvater.
Archimedes und Raffael sind auf Grund jahrelanger Praxis ein eingespieltes Team, so dass die Zeremonie
dem Anlass entsprechend würdig durchgeführt wurde. Es war viel Zeit zum bundesbrüderlichen Gespräch, das
sich auch um Möglichkeiten der Reaktivierung der Aktivitas drehte. Bevor es so weit ist, sollte jedoch auch
eine Mobilisierung der Altherrenschaft stattfinden, um dann den jungen Carolinen ein entsprechendes Umfeld
bieten zu können. So tut sich einiges an Betätigungsmöglichkeit für Carolinen auf!

Wiedenkneipe, 8. Mai 2009
Wie gewohnt bot die alljährliche Wiedenkneipe bei unserer Schwesterverbindung Tegetthoff auch diesmal ein
buntes Bild verschiedener Deckelfarben. Es waren nicht nur die Wiedner Verbindungen Maximiliana, Carolina,
Herulia und Gothia anwesend, sondern auch Vertreter e.v. Leopoldina Gmünd und e.v. Merkenstein. Auch zwei
reizende Vertreterinnen der Elisabethina gaben sich die Ehre, obwohl sich die Bude der „Liesl’n“ seit dem letztem
Jahr nicht mehr im 4. Bezirk befindet. Die Kneipe wurde vom hohen FM Tegetthoffs, Bb Janus, geschlagen, dem auch die Aufgabe zukam, zwei feierliche Receptionen vorzunehmen. Das Inofficium wurde von Bb Bercelius (TEW) geschlagen, der diese Aufgabe mit der nötigen Kombination von Disziplin und Humor gut meisterte. So wurde bis in die Nacht hinein fröhlich gezecht und auch das eine oder andere interessante Gespräch geführt.

Geburtstagskneipe mit Bandverleihung an Kb Prof. Gerhard Tötschinger v. Perikles, 30. Mai 2009
Unsere Schwesterverbindung Tegetthoff nahm den Pennälertag zum Anlass, um zu einer  Freundschaftserneuerungskneipe zu laden. Carolina lud gleichzeitig zur Feier des 70. Geburtstages von DDr.cer.Brutus und anderer runden Geburtstage ein. Außer den beiden Gastgebern chargierten Maximiliana, Normannia und Alpina Styria Graz. Josephina und Raeto Romania Landeck waren an der Kneiptafel vertreten. Weiters waren eine Reihe von Verbindungen aus dem akad. Bund der KÖL, dem MKV, dem CV, dem VFM, der VCS, darunter auch Carolinas Freundschaftsverbindung Elisabethina, sowie aus der Kurie der freien Verbindungen des EKV anwesend. So bevölkterte eine wahrlich buntbemützte Schar Tegetthoffs Bude, die bis über den letzten Sitzplatz hinaus gefüllt war.

Im Rahmen der Kneipe konnte Tegetthoff das 50. Semester Jubelband an Bb Corvinus verleihen. Da wurden
Erinnerungen an jene legendäre Zeit wach, als Corvinus gleichzeitg Senior von Normannia, Tegetthoff und
Carolina war.

Ein besondere Ehre für uns Carolinen war die Tatsache, dass Prof. Gerhard Tötschinger v. Perikles das Band
Carolinas angenommen hat. DDr. Brutus hat in seiner Laudatio darauf hingewiesen, das Perikles zu vielen
Gelegenheiten seine Verbundenheit zu Österreich und zur Sache der Landsmannschaften zum Ausdruck gebracht
hat. Perikles hat in seien Dankworten erwähnt, dass das Bekenntnis zu Österreich in seiner historischen Dimension nicht nur in früheren Jahren, sondern auch heute noch auf Widerstand stößt. Die Bandverleihung wurde
von der Corona heftig akklamiert.

Ein weiterer Höhepunkt waren die Gratulationen an die „Geburtstagskinder“ DDr. Brutus und Livius technicus,
der eigens aus der Schweiz angereist war. DDr. Brutus ist an dieser Stelle für seinen jahrelangen unermüdlichen
Einsatz für Carolina zu danken. Dieser bestätigte sich in der Tatsache, dass DDr. Brutus und seine Gattin KS
Elektra das Buffet für diesen Abend spendeten. Herzlichen Dank!

Dieser Abend war ein couleurstudentischer Höhepunkt, an den sich die Teilnehmer noch in vielen Jahren gerne
erinnern werden.

Juni-Bowle, 9. Juni 2009
Nachdem die Maienzeit mit den zahlreich angebotenen Waldmeister-Bowlen verstrichen ist, dafür aber die Erdbeeren umso reifer sind, lud Dr.cer. Raffael wieder einmal zu seiner speziellen Bier-Bowle ein. Daher fanden
sich etliche Liebhaber dieses Getränks sowie einige „Erstverkoster“, die dem Vernehmen nach ebenfalls auf den
Geschmack gekommen sind, auf der Carolinenbude ein, um gemeinsam einen gemütlichen Abend zu verbringen.

Semesterschlußkneipe, 23 Juni 2009
Alles hat ein Ende, auch das Sommersemester 2009, weshalb wir uns von ihm in kleiner aber netter Runde
traditionell verabschiedeten.

Couleurheuriger bei (D)DDr. cer. Brutus und Elektra in Klosterneuburg, 5. Juli 2009
Das alljährliche Sommertreffen in Klosterneuburg war diesmal von Carolinen gut besucht, stellten diese – die
Gattinen mitgerechnet – doch etwa die Hälfte der Teilnehmer. Wie immer wurden wir von den Gastgebern
köstlich bewirtet und es wurde außer Bier auch so manches Glas Wein und Most getrunken, was uns auf eine
weitere Veranstaltungsidee brachte.

Most- und Weinkost mit Bb Babo, 4. August 2009
Mitten in den Ferien gab es eine Most- und Weinkost mit fachkundigen Erläuterungen durch unseren Bb.
Babo. Nachdem wir uns durch trockene und weniger trockene Apfel- und Apfel-Birnen Moste gekosten haben,
probierten wir verschieden Weine vom Weingut Hebenstreit in Kleinhöflein. In der erstaunlich gut besetzten
Corona waren einige sehr fachkundig, so dass man manches lernen konnte. Weiters haben Elektra und
DDr. Brutus für eine schmackhafte Heurigenjause gesorgt, sodass auch eine ausreichende „Unterlage“ gegeben
war. Es war ein wirklich gelungener Abend an einem warmen Sommertag in der Stadt.


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Soll und Haben ...
 ...die Seite des Kassiers

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An dieser Stelle möchte ich in meiner Eigenschaft als Kassier die Gelegenheit wahrnehmen um mich bei allen
Bundesbrüdern und Freunden Carolinae für die finanzielle Unterstützung zu bedanken. Durch diese Beiträge
ist es möglich unser Verbindungsleben nach innen und nach außen, z.B. durch die Herausgabe unserer Verbindungszeitung CarotAs, aufrecht zu erhalten.

Wie ich aus Rückmeldungen erfahren habe, wird dieses Angebot der Carolina auch sehr gerne angenommen. So
ist es sowohl Bundesbrüdern, als auch interessierten Freunden, die weiter entfernt wohnen, möglich mit uns
in Verbindung zu bleiben. Andererseits kommen immer wieder Besucher zu unseren Veranstaltungen, die Informationen dazu der Verbindungszeitung entnommen haben. Dies auch trotz unseres sehr erfolgreichen Newsletters CARO~line im Internet. Das zeigt wie wichtig auch in der heutigen Zeit gedruckte Formate sind. Aus
diesem Grund ist unser Chefredakteur Dr.cer. Raffael bemüht das regelmäßige Erscheinen zu gewährleisten.
Dies auch dadurch, weil für das Manuskript und andere Arbeiten keine Kosten anfallen, da diese unentgeltlich
von Bundesbrüdern in deren Freizeit durchführt werden. Da jedoch die Portokosten ständig steigen, können diese Aktivitäten nur durch Spendeneingänge finanziert werden. Durch eine falsche Auskunft der Post konnten
in den letzten Ausgaben des CarotAs keine Erlagscheine beigelegt worden. Da wir nun die korrekte Auskunft über die Beförderung von Beilagen erhalten haben, sind dieser Ausgabe wieder Spendenerlagscheine beigefügt.
Ich danke bereits im Voraus für deren großzügige Benützung.

Besonderer Dank gilt Kartellschwester Elektra und Bundesbruder DDr.cer. Brutus für die Abhaltung des
Couleurheurigen zu Gunsten unserer Aktion „Carolina socialis“.

Ich möchte den treuen Lesern unserer Verbindungszeitschrift für ihre finanzielle Unterstützung herzlich danken, deren Spende uns erreicht hat obwohl  keine Erlagscheine beigelegt waren. Weiters möchte ich mich bei allen Bundesbrüdern herzlich bedanken die unsere Verbindung über die vorgeschriebenen Mitgliedsbeiträge hinaus unterstützt haben. Allen Bundesbrüdern Carolinae die ihre laufenden Mitgliedsbeiträge pünktlich und vollständig entrichten sei an dieser Stelle ebenfalls pauschal gedankt.

Ursus, Phil-xxxx


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Der hl. Nikolaus
  - Legenden und Wahrheit

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Vom heiligen Nikolaus sind nur wenige historische Daten bekannt: Er wurde in Myra (dem heutigen Ort Demre
in der Türkei) geboren, wo er auch um das Jahr 300 zum Bischof geweiht wurde. Einige Jahre später geriet er im
Zuge der Christenverfolgung in Gefangenschaft, in der er schwere Folterungen erdulden mußte. Im Jahr 325 trat
er - noch gezeichnet von den Mißhandlungen - bei dem berühmten Konzil von Nicäa in Erscheinung. An einem
6. Dezember, etwa um das Jahr 350, ist er in seinem Geburtsort Myra verstorben.

Bekannter sind schon die zahlreichen Legenden über ihn. So soll er unter anderem drei Jungfrauen, die von ihrem
Vater zur Erarbeitung der Aussteuer ins Bordell geschickt wurden, drei Beutel voller Gold durch das Fenster geworfen haben, um ihnen dieses Schicksal zu ersparen oder die Stadt Myra durch seine Gebete vor einer Hungersnot bewahrt haben. Demzufolge wird er häufig mit drei goldenen Kugeln oder drei Broten dargestellt.

In den letzten Jahren ist in Wien eine weitere „Legende“ dazugekommen, bei der es sich allerdings um ein Märchen aus der Feder eines gewissen H.C. Strache handelt: Er behauptet, daß in den Kindergärten der Gemeinde Wien wegen des hohen Ausländeranteils der „Nikolo“ abgeschafft wurde. Das ist blanker Unsinn. Zum ersten, weil - wie ich aus sicherer Quelle weiß - der Besuch von einer als Bischof verkleideten Person in Gemeindekindergärten schon seit mindestens 30 Jahren nicht üblich war und zum zweiten, weil das Nikolausfest unverändert mit den Kindern gefeiert wird und besonders die Türken sich darüber freuen, daß ein Landsmann von
ihnen im Mittelpunkt steht.
Ich bin schon neugierig, ob diese Diskussion heuer fortgesetzt
wird ...
Dr.cer. Raffael


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Carolina socialis
der Kaiser Karl - Sozialfond

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Dieser Sozialfonds ist eine Initiative von Mitgliedern der K.Ö.L. Carolina und deren Angehörigen. Unser Namenspatron Kaiser Karl I. ist in der in der breiten Öffentlichkeit vielfach noch immer unbekannt bzw. trotz (oder
wegen?) seiner Seligsprechung umstritten. Der Sozialfonds bezweckt die Wahrung des Andenkens und Vermehrung des Ansehens des Seligen Karl von Österreich durch die aktive Fortführung seiner christlich-sozialen
Gedanken im 21. Jahrhundert.

Die Umsetzung dieser Anliegen erfolgt vorerst ausschließlich durch fallweise, direkte Unterstützung von konkreten sozialen Projekten (besonders von Familien und Alleinerziehern mit Kindern) durch Sachspenden oder Übernahme von bestehenden Schulden (z.B. von offenen Mieten oder Energierechnungen). Aus organisatorischen
Gründen beschränkt sich die Tätigkeit derzeit auf das Inland.


Die Projekte werden mit Unterstützung von Pfarren, die uns aus räumlichen, personellen oder ideellen Gründen
Nahe stehen, ausgewählt.

Die finanziellen Mittel sollen durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Erträgnisse aus Charity-Veranstaltungen
(z.B. Vorträgen, Ausstellungen) aufgebracht werden. Da der Sozialfonds (abgesehen von den Kontoführungsspesen) keinerlei Verwaltungsaufwand bezahlt, wird jeder eingenommene Cent ausschließlich und unmittelbar zur Förderung der Projekte verwendet!!!

Es freut uns, nach einer längeren Anlaufphase unseres Projektes, die ersten konkreten Ergebnisse berichten zu
können. Wir haben bei mehreren Verbindungsveranstaltungen – unter anderen bei einem Vortrag von Prof.
Gerhard Tötschinger v. Perikles – Kollekten zu Gunsten des Sozialfonds veranstaltet und auch seitens einzelner
Carolinen wurden bereits großzügige Spenden geleistet. Mit Hilfe des Bundesseelsorgers der KÖL, Hw. Pfarrer
Peter Fiala v. Nepomuk, und der Unterstützung seines Caritas-Mitarbeiters konnten auch schon die ersten
Projekte realisiert und bedürftigen Menschen geholfen werden.

Damit diese Idee weiter ausgebaut werden kann, benötigen wir natürlich die finanzielle Unterstützung von
Menschen, denen soziale Werke im Sinne von Kaiser Karl ein Anliegen sind.
Unsere Kontonummer lautet:

RLB NÖ-Wien, BLZ 32000, Konto 107 049 752
lautend auf Peklo VK Carolina socialis. IBAN:
AT44 3200 0001 0704 9752, BIC: RLNWATWW

Für weitere Informationen stehen wir gerne unter ca-x@gmx.at zur Verfügung.
Dr.cer. Raffael

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Kaiser Karl - Gedenkmesse
 

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Die Kaiser Karl-Gebetsliga und der Pfarrer von St. Augustin, Hw. P. Albin Scheuch v. Nausea (Ph-x St),
sowie der Bundesseelsorger der KÖL, Pfarrer Peter Fiala v. Nepomuk (Lp), laden alle Wiener Landsmannschaften
herzlich zu einer gemeinsamen Antrittsmesse anläßlich der Gedenkmesse für den Patron unserer KÖL,
den Seligen Kaiser Karl I. von Österreich, ein. Diese Festmesse findet am

21. Oktober 2009, um 18.30 Uhr s.t.,

in die Pfarrkirche St. Augustin, statt. Zelebrant ist Erzbischof Fernand Franck, der Präsident der Kaiser Karl-Gebetsliga.

Anschließend ist bei e.v. KÖL Starhemberg, Rathausstr. 15, 1010 Wien, eine Kneipe geplant.

Kartengrüße

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Wir freuen uns immer wieder, wenn uns Urlaubsgrüße aus aller Welt von unseren Bundesbrüdern erreichen. Ein
besonders treuer Schreiber mit insgesamt drei Karten war diesmal

tBb Silesius und seiner Frau Karin, welche uns aus Zwettl (NÖ) , Stift Engelhartszell (OÖ) und dem
Murtal (Stmk.) Grüße gesandt haben.

Weiters haben uns folgende Karten erreicht:

t Bb Amor und Freya aus Rhodos,
t (Dr.cer.) Eisenherz und seiner Gattin aus Bali,
t Bb Gambrinus und Familie von der Cote d’ Azur, aus Antibes (F)

Wir danken aber auch allen ungenannten Schreibern,
deren Karten möglicherweise irgendwo am Postweg verloren
gegangen sind.