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Carolinas Nachrichten Nr 4/2004

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Wir haben großartige, erfolgreiche von Skeptikern und Kleinmütigen niemals erwartete Wochen und Monate hinter uns! Die Seligsprechung unseres Namenspatrons und die damit verbundenen Feiern in Rom sowie der Seligsprechungskommers am 8.10. 2004 auf der Bude unserer Schwesterverbindung e.v. KÖML Tegetthoff in Anwesenheit unseres allerhöchsten Bandinhabers Karl von Habsburg waren wohl Höhepunkte in der 68-jährigen Geschichte unserer Carolina.

Was zu diesem Thema unser Gründungssenior cand.ing. Richard Wolf in den „Österreichischen Akademischen Blättern" in der Ausgabe Nr. 7 vom 20. Mai 1936 dazu zu sagen hatte, fand ich, aus aktuellem Anlass im Archiv:

„Ein Stück Weg nach vorwärts:

Längst sind die Tage des Umsturzes vorüber; unser Volk hat langsam wieder Ruhe gefunden und gelernt, sich auf sich selbst zu besinnen. Doch zu aller Freude darüber, daß Österreich wieder erwacht ist, daß es begonnen hat, sich seiner großen Tradition und seiner wichtigen Aufgaben im mitteleuropäischen Raum bewußt zu werden, mischt sich immer das bittere Gefühl eine schwere Schuld auf sich geladen zu haben, die Schuld blinden, vorschnellen Handelns und was noch trauriger ist, die Schuld grenzenloser Undankbarkeit. Als man in den Umsturztagen den Kaiser und seine Familie verjagte, als die unsinnigsten Gerüchte kolportiert wurden, da war dieses Gefühl, erst im Unterbewußtsein ganz schwach vorhanden. Jetzt, wo man langsam nachzudenken beginnt und wo sich vor allem die immensen Schäden zeigen, die die damalige Handlungsweise mit sich führte, jetzt ist auch schlaglichtartig die Erkenntnis all der Unsauberkeit aufgetaucht und so mancher, der seinerzeit mitgestimmt hatte bei der Ausübung der schlechten Tat, schlägt sich heute, wo vieles nie mehr wieder gutgemacht werden kann, reumütig an die Brust. Wir müssen uns allerdings vor Augen halten, daß wir Jungen ja Gott sei Dank keinen Anteil an dieser Schuld haben und daß wir Jungen dazu ausersehen sind, die Schuld unserer Väter zu sühnen und mit starker Hand gutzumachen.

Ist auch dieser Gedanke noch nicht in allen Kreisen der Jugend durchgedrungen, ja, sagen wir es nur ruhig, stehen wir auch derzeit noch in der Minorität, so ist dennoch der Kreis, der sich um das alte Banner geschart hat trotz seiner Kleinheit, eng und straff geschlossen und erfüllt von der Tragkraft und Bedeutung seiner Aufgabe. Wir wissen, daß es für uns keine Ruhe geben darf, solange nicht wieder das wahre Österreich erstanden ist, solange nicht wieder durch diesen Erneuerungsprozeß unserem Volke Friede und Lebensmöglichkeit gegeben sind.

Auch unter uns Akademikern ist Gott sei Dank die Idee der Wiedergutmachung und des Wiederaufbaues auf legitimistischer Grundlage wieder lebendig und kräftig geworden; besonders wichtig und erfreulich, da ja gerade der Akademiker als zukünftiger Führer, sei es im kleinen Kreise seiner Berufspflichten oder sei es auch vielleicht als Staatsmann, an erster Stelle zur Lösung dieser Aufgabe beitragen muß. Da darf es vielleicht als kleiner Beitrag, als ein neuer Hoffnungsstrahl gewertet werden, wenn in dem bisherigen Kreis ein neuer Sproß entstand, eine neue Zelle sich bildete. Begleitet von den Segenswünschen aller, denen unsere Bestrebungen eigen sind, haben wir das Wagnis unternommen, eine neue Landsmannschaft, „Carolina" mit Namen, den drei bisher bestehenden Landsmannschaften in Österreich hinzuzufügen. Wir sind uns unserer Aufgaben vollauf bewußt und sind stolz, mitarbeiten zu dürfen an ihrer Lösung. Keinen Geselligkeitsklub haben wir gegründet, keinen Zirkel zum Zwecke schöngeistiger Unterhaltung, wir haben uns gefunden als Arbeitsgemeinschaft junger Menschen, die mit all ihrer unverbrauchten Kraft und mit dem ganzem Idealismus der Jugend ein Ziel erreichen wollen – die Wiedererstarkung der Heimat, die Rückführung in die rechten Geleise, die eine tausendjährige Erfahrung gelegt hat. Unsere Zusammenkünfte werden daher nicht der Geselligkeit dienen, werden nicht dekorativen Charakter tragen, sondern werden Stunden ernster Bildungs- und Schulungsarbeit an uns selbst sein, und jeder der später aus unseren Reihen hinaus in Leben tritt, soll brauchbares geistiges Rüstzeug mitnehmen, um draußen auf seinem Lebensposten mit Nachdruck und Erfolg weiterarbeiten zu können.

Weit draußen aber, jenseits unserer Grenzen, draußen im bitteren Exil möge die Gründung „Carolinas" beweisen, dass die Heimat nicht auf ihren Herrscher vergessen hat, möge zeigen, daß immer neue Fähnlein zum Heerbann stoßen. Es wird uns ein stolzes und freudiges Gefühl sein, unserem so schwer geprüften erlauchten Hause mit unserer Arbeit wieder einen Stein zum neuen Bau zur Verfügung zu stellen und solcherart unserem jungen Kaiser treue Gefolgschaft leisten zu dürfen."

Vieles, was unsere Gründungsväter vor bald 70 Jahren gedacht und empfunden haben, ist heute weitgehendst anerkannt, vieles, in modifizierter Form, noch immer aktuell und ersterbenswert!

Trotz vieler Probleme und „Aus-Zeiten" gibt es unsere Carolina noch immer und jeder Bundesbruder hat, mehr denn je, Grund zur Freude, diesem Bund anzugehören und alles zu tun, um sein Be-stehen zu sichern.

DDr. cer. Brutus, Ph-xx

 

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Soll & Haben ...
... die Rubrik des Kassiers

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Nachdem die Bude nun tatsächlich in unser Eigentum übergegangen ist, möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich für die uns entgegengebrachte Unterstützung bedanken. Durch die hohe Spendenbereitschaft ist uns der Kauf erleichtert worden. Ein kleiner Teil der Spenden wurde auch bereits für Renovierungsarbeiten verwendet. Da unsere Bude aber erst saniert werden muß (Fußboden, etc.), sind sicherlich noch weiterhin große finanzielle als auch arbeitsmäßige Anstrengungen notwendig.

Ein besonderer Dank gilt allen Bundesbrüdern und Freunden unserer Carolina, die das Projekt "Budenkauf" durch ihre großzügige Unterstützung ermöglicht haben. Ein besonderer Dank geht an Bb Dr.cer Brutus, der mit dem Verkauf des neuen Budenweines anlässlich des Empfanges auf unserer Bude die Spendeneinnahmen deutlich erhöhte.

Weiters möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich recht herzlich bei allen Freunden und Bundes-brüdern Carolinae für die finanzielle Unterstützung während des Jahres bedanken. Durch diese Beiträge ist es möglich unser Verbindungsleben nach innen und nach außen, z.B. durch die Herausgabe unserer Verbindungszeitung Caro-As, aufrecht zu erhalten.

Weiters möchte ich mich bei allen Bundesbrüdern herzlich bedanken die unsere Verbindung über die vorgeschriebenen Mitgliedsbeiträge hinaus unterstützt haben.

Abschließend sei an dieser Stelle auch allen Bundesbrüdern Carolinae pauschal gedankt, die ihre Mitgliedsbeiträge pünktlich und vollständig entrichten. Die Einhaltung dieser Pflicht ist die Voraussetzung für die Aufrechterhaltung unseres Budenbetriebes und eine Erleichterung für die ehrenamtlich tätigen Chargen.

Ursus, Phil-xxxx

 

Unser Namenspatron ist der beste Beweis,
daß sich Couleurstudenten nicht nur
für die Bier- und Weinseligkeit interessieren ...

 

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Kartengrüße

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Auch diesmal sind wieder einige Kartengrüße von Urlaubs- und „Dienst"-Reisen bei Carolina eingelangt. Den Schreibern sei herzlich gedankt:

  • Bb Gambrinus und Familie aus der Toscana,
  • Kf Crassus aus seiner Heimat Masuren (Polen),
  • Archimedes, Brutus und Raffael von der Seligsprechung aus Rom und
  • Gambrinus und Raffael von der Bundestagung aus Kufstein.

 

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Wir gratulieren...

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... allen „runden" Geburtstagskindern des Wintersemesters; eine kleine Überraschung erwartet sie bei der Weihnachtskneipe.

... Bb Horatio und seiner Gattin Birgit zur Geburt ihrer Tochter Sophie Isabel Elisabeth.

... Bb Archimedes zum Beschluß des CC über die Verleihung des „pro meritis"-Bandes, welche im Rahmen der Weihnachtskneipe vorgenommen wird.

... Phil-x Raffael zum Beschluß des CC über die Verleihung des Titels „Doctoris cerevisiae". Die feierliche Promotion wird im SS 2005 stattfinden.

... Bb Silesius zur Verleihung des Fritz Pregl-Preises der Österreichischen Akademie der Wissenschaft für seine erfolgreiche Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der Riech- und Aromastoffe.

... Bb Marius (Js), Bb Silesius und ihren Helfern zu ihrer Auszeichnung mit den Ehrendiplomen der Bukowinischen Regionalregierung für die seit sechs Jahren erfolgreich durchgeführte Hilfsaktion für das Kinderspital No. 1 von Czernowitz (Ukraine). Das Spendenkonto bei der BAWAG (BLZ 14000) mit Nummer 02010-049-094, lautend auf Mag.Ing. Rudolf Hackauf, steht weiterhin zur Verfügung. Die Erträge werden heuer ausnahmslos zum Anlauf von LeukeranTM verwendet. Ein ausführlicherer Bericht über die Aktion des heurigen Jahres ist für das nächste Caro-As geplant.

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